Bemannte Raumfahrt sei für die Forschung nicht zielführend, erklärt Altwegg. Menschliche Spuren würden das Terrain verändern, das könne die Resultate beeinflussen. Auch könnten irdische Mikroben mögliches Leben auf den Himmelskörpern vernichten. Es stelle sich die Frage, welches Leben mehr zähle – das auf der Erde oder das auf fremden Planeten? Kritisch sieht Altwegg auch die zahlreichen Satelliten in der Weltumlaufbahn. Die Forschung gehe davon aus, dass ab 2032 jedes Jahr ein Mensch stirbt, weil ihm Weltraumschrott auf den Kopf fällt.
08.07.2026, 13:00 Uhr Kathrin Altwegg: «Bald fällt uns Weltraumschrott auf den Kopf»
Aktuell findet ein Wettlauf um die Vorherrschaft auf dem Mond statt. Die Astrophysikerin sieht das kritisch. Sie ist zu Gast bei Simone Hulliger in der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch».
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