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Test Mini-Beamer Nur ein Gerät beamt wirklich gut

«Kassensturz» testet acht günstige Mini-Beamer. Nicht nur bei der Bildqualität zeigen sich grosse Unterschiede.

Beamer wurden in den letzten Jahren immer kleiner. Geschrumpft sind auch die Preise: Kleine Projektoren gibt es bereits für unter 400 Franken.

Die Abbildungen auf den Verpackungen versprechen viel: Kinoatmosphäre zu Hause, höchste Bildqualität und Gamespass auf dem Grossbildschirm. Ingenieur Jonas Fischer vom spezialisierten Labor Müller-BBM testet acht gut verkaufte Beamer dieser Kategorie.

Das wichtigste Kriterium ist die Bildqualität. Bewertet wird auch, wie benutzerfreundlich die Geräte sind. «Die meisten Geräte im Test haben eine smarte Oberfläche, die man beispielsweise vom Smart TV kennt, um Netflix, Amazon Prime oder ähnliche Streamingdienste zu schauen. Das ist ziemlich komfortabel.»

Geprüft auf Bild und Ton

Eine dreiköpfige Jury bewertet das projizierte Bild eines Films ab Bluray (Full HD). Die Unterschiede sind frappant. Bei den Beamern mit schlechter Auflösung lassen sich sogar die Pixel erkennen.

Testleiter Jonas Fischer stellt weitere Schwächen fest: «Bei bewegten Bildern bemerkt man ein Nachziehen des Bildes. Die Farben sind nicht lebendig. Die Gesichter eher fahl statt rosig-gesund.»

Zum perfekten Filmgenuss gehört auch ein exzellenter Ton. Auch bei diesem Kriterium bemerkt Jonas Fischer grosse Unterschiede: «Gemessen an der Grösse haben einige Geräte richtig gute Lautsprecher eingebaut, die ein bisschen Bass wiedergeben können.»

Am anderen Ende des Spektrums gibt es auch Geräte, bei denen die Lautsprecher eigentlich nur lärmen. Mit denen wäre es definitiv kein Vergnügen, einen ganzen Film anzusehen.

Günstig bedeutet schlecht

«Denver», mit knapp 30 Franken der billigste Beamer im Test, fällt bei der Jury komplett durch. Schulnote 1,8.

Verkäufer «Conrad» will sich nicht zum schlechten Resultat äussern. «Ungenügend» sind die Beamer von Blow und Lenco. Beide Beamer fallen bei Bildqualität und Klang durch. Mediamarkt, der Verkäufer von Lenco, schreibt in der Stellungnahme, das Produkt sei «im Einstiegssegment» positioniert.

Ähnlich argumentiert Brack, der Verkäufer des «Projektor Mini» von FTM: Die Note 4 entspreche den Erwartungen. «Der FTM Projektor Mini ist ein Einstiegsmodell und auch preislich sehr attraktiv.»

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«Entsprechend ist seine Leistung nicht mit teuren High-End-Geräten zu vergleichen», ergänzt die Medienstelle von Brack.

Ansprechende Leistung für 139 Franken

Der Beamer «Wanbo» überzeugt mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Mit 139 Franken ist er ausserdem der Kleinprojektor mit dem leisesten Betriebsgeräusch.

Testsieger ist der «Freestyle» von Samsung, mit 390 Franken das teuerste Gerät im Test. Bestes Bild – bester Klang – Gesamtnote 5,0.

«Kassensturz» ist an Ihrer Meinung interessiert

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Ins Auge gestochen über den ganzen Test: Die meisten der getesteten Mini-Beamer verfügen über eine automatische Bildkorrektur. Damit projiziert der Beamer ein entzerrtes, rechtwinkliges Bild, auch wenn er nicht frontal vor der Wand steht.

Test Details zum Download

Espresso, 21.04.26, 8:10 Uhr

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