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Hometrainer-Test: Mit diesen macht das Training Spass
Aus Kassensturz vom 27.01.2015.
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Kassensturz-Tests Mit diesen Hometrainern macht Fitness Spass

Regelmässiges Training auf einem Hometrainer hält fit. «Kassensturz» hat acht Geräte für den Heimgebrauch von einer Fachjury testen lassen. Wie einfach lassen sie sich aufbauen und bedienen? Wie gut sind Fahrgefühl und Sitzkomfort? Die Unterschiede sind gross.

Velofahren im garstigen Winterwetter macht nicht sonderlich Spass. Glücklicherweise gibt es Hometrainer, die ein Workout zu Hause in der guten Stube ermöglichen.

«Kassensturz» hat acht Velos fürs Wohnzimmer einem Praxistest unterzogen und dabei festgestellt: Hometrainer ist nicht gleich Hometrainer. Die Unterschiede liegen vor allem in drei Bereichen:

Testkriterien

  • Montage: Zum Test gehörte der Aufbau der Geräte. Schnell wurde klar: Nicht alle Hersteller meinen es gut mit Ihren Kunden. Während bei den einen Hometrainern die Schrauben bereits in den richtigen Löchern waren und nur noch angezogen werden mussten, lag den anderen ein Plasticksäckchen mit allen Schrauben und Muttern bei. Welche Schraube wohin gehört, mussten die Tester selbst herausfinden. Fast bei jedem Gerät benötigt die Jury mehr Zeit als angegeben. Fast bei allen Geräten benötigte die Fachjury deutlich mehr Zeit als auf der Montageanleitung angegeben.
  • Konstruktion: Nicht alle Geräte sind für schwere Leute geeignet. Einige Modelle sind sogar so unstabil, dass sie bereits bei leichten Personen wackeln. Vor dem Kauf sollte deshalb unbedingt die Stabilität des Geräts geprüft werden.
  • Computer: Die Tester waren sich einig: Die meisten Geräte haben zu viele Funktionen und zu viele Tasten. Weniger wäre mehr. Die Bedienung der Computer ist zudem oft eher kompliziert, und man muss sich mühsam durch die Menüs klicken, bis man mit dem Training beginnen kann.

Ein Gerät ist ungenügend

Am schlechtesten im Test, mit dem Gesamturteil ungenügend bewerte die Fachjury den Heimtrainer Bodyquest Vitalo, erhältlich im Coop Bau & Hobby. Er kostet knapp 300 Franken und ist einer der günstigsten Heimtrainer im Test.

Das Gerät ist sehr wackelig und - wenn überhaupt - nur für leichte und kleine und Personen geeignet. Denn Sportler ab Körpergrösse 1.80 m können die Sattelhöhe nicht genügend hoch einstellen.

Oftmals sei der Platzbedarf ein wichtiges Kaufkriterium, schreibt Coop «Kassensturz»: «Viele Kunden entscheiden sich bewusst für ein kleines, kompaktes Gerät, das aufgrund des leichten Gewichtes und Dank der Transportrollen einfach innerhalb der Wohnung bewegt werden kann.»

Fünf Geräte im Mittelfeld

Die Preisspanne der Heimtrainer mit dem Gesamturteil genügend ist sehr gross. Der Kettler Ergometer E5 kostet 1099 Franken. Er ist der teuerste Heimtrainer im «Kassensturz»-Test. Dieses Gerät überzeugte die Fachjury in vielen Punkten. Jedoch der Trainings-Computer und dessen Bedienbarkeit beurteilte die Jury als zu kompliziert und somit ungenügend.

Ebenfalls genügend ist der Heimtrainer aus dem Aldi. Er kostet gerade einmal 129 Franken und ist nur saisonal erhältlich. Dieser Hometrainer sei stabil und auch die Sitzposition lasse sich gut einstellen, sagt Thomas Maier, Sportphysiologe an der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen.

Der Testsieger

Das Gerät Cardiostrong BX 60 aus dem Fachgeschäft Sport-Tiedje für knapp 1000 Franken überzeugte die fünfköpfige Fachjury. «Dieser Heimtrainer ist sehr stabil, hat ein breites Intensitätsspektrum und vermittelt das beste Fahrgefühl», so das Fazit des ehemaligen Radprofis Sven Montgomery. Zudem sei der Computer, trotz der vielen sinnvollen Programme, einfach zu bedienen.

Resultate-Tabelle

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Kaspar Voll  (Kas)
    Leider ist dieser Test viel zu wenig detailliert beschrieben und keines der Testkriterien wird näher dargelegt.
    Beispielsweise "Geräusch":
    - Habt ihr DB gemessen? Wo sind die Messwerte?
    - Habt ihr Vibrationen gemessen? Wo sind die Messwerte?
    Oder war der ganze Test einfach nur subjektiv?
    In Anbetracht der Reichweite und Gebührenfinanzierung wäre mehr Objektivität ein muss! Der Test ist so nicht nur nutzlos, sondern könnte Marktverzerrend sein und das potenzial für Manipulation bergen.
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  • Kommentar von M. Hess , Bern
    Ein wichtiges Kriterium wurde leider nicht bewertet, nämlich die Laufruhe/Vibrationen. Speziell in Mietwohnungen und/oder in älteren Liegenschaften ein sehr wichtiger Aspekt. Schade!
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    1. Antwort von Anke Kopfmueller , Kreuzlingen
      Vielen Dank für diesen wichtigen Aspekt. Wenn Sie in der ‚TestTabelle‘, unter dem Punkt 'Training' nachschauen, sehen Sie unsere Bewertungen zum 'Geräusch', welches der Hometrainer während der Benutzung gemacht hat. Die getesteten Geräte waren durchweg alle sehr leise. Freundliche Grüsse, Anke Kopfmüller
  • Kommentar von Alexander Schempp , Stuttgart
    Hallo, ich habe ihren Fernsehbericht gesehen und bin über die Bemerkungen etwas erstaunt. Sie bemängeln, dass die Computer zu überfrachtet sind mit Funktionen und Tasten. warum wird dann der Computer des finnlo Varon Stressless nicht hervorgehoben, genau dieser widerspricht ihrer Bemerkung. Ich habe mir nämlich letzten Jahres aus diesem Grund dieses Gerät gekauft und der Computer hat alles was man benötigt. Ich denke eine bessere Recherche oder Darstellung sollte gegeben sein. Grüße A. Schempp
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