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Das Duell: Welche ist die konsumentenfreundlichste Partei?
Aus Kassensturz vom 22.09.2015.
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Konsum Das Duell: Was ist konsumentenfreundliche Politik?

Die SVP sagt, sie sei die konsumentenfreundlichste Partei. Doch auch die SP behauptet das von sich. Wer hat recht? Im «Kassensturz» diskutieren zwei Nationalräte beider Parteien darüber.

«Kassensturz» unterzog die Parteien letzte Woche einem Konsumenten-Check. Ergebnis: Bei wichtigen Geschäften stimmte die SVP gegen die Interessen der Konsumenten. Trotzdem behauptet die SVP, die konsumentenfreundlichste Partei zu sein. Die SP widerspricht.

Wer hat recht?

Im «Kassensturz»-Studio trafen sich SVP-Nationalrat Gregor A. Rutz und SP-Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo zum Streitgespräch. Und das waren ihre Argumente:

Gregor A. Rutz (SVP):

  • Der Staat soll nicht diktieren, was der Konsument wann zu kaufen hat. Am konsumentenfreundlichsten ist, wenn der Wettbewerb spielt. Die SP wolle ein totales Verbot, was zu Regulierungen und Mehrkosten führen würde.
  • Am besten sei der freie Wettbewerb, in dem verschiedene Anbieter gegeneinander konkurrenzieren. «Wenn ein Produkt mich nicht zufrieden stellt, wechsle ich den Anbieter. Und somit spielt der Wettbewerb.»

Prisca Birrer-Heimo (SP)

  • Der Wettbewerb spielt nicht immer, es gibt immer wieder Marktversagen. Gerade beim Kartellgesetz spielt er nicht. Das führt dazu, dass die Hersteller in einem abgeschotteten Markt die Preise hoch halten und die Kaufkraft der Konsumenten abschöpfen können. Der Staat müsse Regeln erstellen.
  • Wenn die Garantiefrist zwei Jahre beträgt, sind die Hersteller gezwungen, eine höhere Produktequalität anzubieten. Das sei im Interesse der Konsumenten.

Der Konsumenten-Check im «Kassensturz» vom 15.09.2015:

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Parteien im Konsumenten-Check: Diese fallen durch
Aus Kassensturz vom 15.09.2015.
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188 Kommentare

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  • Kommentar von R. Strickler , Zürich
    Die FDP und SVP sind nur für die oberen 1 1/2 % und deren 18 1/2 % Mitläufer da. Für die Reichen und Superreichen. Das Volk, die Frau und der Mann von der Strasse, der/m ArbeiterIn, die sind nur zum verarschen da und dank der permanenten Berieselung (allgegenwärtige Werbung) mit sehr viel Geld, lassen wir uns von denen auch noch verarschen.
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  • Kommentar von Marianne Obi , Ittigen
    in der Sendung vom 22.09.15, Herr Rutz äusserte länge Ladenöffnungszeiten sind Konsumentenfreundlich. Was ist mit den Arbeitnehmer? Wäre Herr Rutz bereit mehrmals in der Woche länger zu arbeiten? Je nach Öffnusgszeiten bis 23.00. Die Seite der Arbeitnehmer wird bei längerer Ladenöffnungszeiten selten beachtet.
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  • Kommentar von Hans Egger , 8302 Kloten
    Unglaublich wie der Moderator nonstop den SVP Vertreter unterbrach. Man müsste mal die Sprechzeit der anderen Linken Kassensturz Vertreterin messen! Ich habe soeben SVP gewählt! Schauen sie alleine die Regulierungen der Banken an. Folge: Gebühren und Spesen werden erhöht! Basta!
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