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WWF fordert Umstieg auf LED-Lampen
Aus Espresso vom 28.10.2014.
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Umwelt und Verkehr WWF fordert strikten Umstieg auf LED-Lampen

Schweizer Haushalte brauchen viel Strom fürs Licht. Zwar sank der Stromverbrauch durch das Verkaufsverbot von Glühbirnen innert vier Jahren um über 20 Prozent. Für die Umweltorganisation WWF ist aber klar, dass das Sparpotential noch viel grösser ist.

1424 Gigawattstunden verbrauchen Schweizer Haushalte dieses Jahr fürs Licht. Das ist fast die Hälfte der jährlichen Stromproduktion des AKW Mühleberg. Zwar wurde der Stromverbrauch für die Beleuchtung in der Schweiz in nur vier Jahren um über 20 Prozent gesenkt.

Der WWF ist aber überzeugt: Durch ein konsequentes Umsteigen auf die LED-Technologie liesse sich der Stromverbrauch fürs Licht bis 2025 nochmals um zwei Drittel auf 500 Gigawattstunden reduzieren.

Tatsächlich steht die europäische Lichtbranche im Umbruch. Alle paar Monate kommen neue Leuchtdioden (LED) auf den Markt. Die Effizienz steigt, der Preis sinkt.

2010, als die alten Glühbirnen aus den Läden verbannt wurden, galten die Energiesparlampen als Leuchtmittel der Zukunft. Die LED-Technologie entwickelte sich aber viel schneller als erwartet.

«Useschruube – Ineschruube»

Für Jennifer Zimmermann, die beim WWF Schweiz für den Bereich Konsum verantwortlich ist, ist klar: «Die heutigen Lampen sind bis zu sieben mal effizienter als die herkömmlichen. Deswegen soll man die alten Leuchtmittel, sogar die ungebrauchten, entsorgen.»

Zimmermann räumt ein, dass das kurzfristig in der Anschaffung etwas kostet. Allerdings kann ein Vier-Personen-Haushalt laut Angaben des WWF mit effizienten Leuchtmitteln innert zehn Jahren bis zu 1000 Franken an Stromkosten sparen.

Licht löschen lohnt sich

Früher galt es als eine der einfachsten Energiespar-Massnahmen, in den Wohnungen nur dort Licht brennen zu lassen, wo sich Menschen aufhalten. Mit dem Aufkommen von neuen Leuchtmitteln wie den Leuchtdioden kam die These auf, dass sich das nicht mehr lohne.

Schliesslich brauche das Aus- und Einschalten einer solchen Lampe mehr Strom, als wenn man die Lampe brennen liesse. WWF-Frau Jennifer Zimmermann winkt ab: «Das Ein- und Ausschalten braucht nur minim mehr Strom. Es lohnt sich nach wie vor, die Lampe auszuschalten, wenn man einen Raum verlässt.»

WWF Tipps

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  • Glühlampen, Halogen-Lampen und -Spots per sofort durch LED ersetzen.
  • Nur Leuchten kaufen, welche mit LED bestückt werden können
  • Licht löschen spart immer Strom
  • Defekte Leuchtmittel in den Verkaufs-Stellen entsorgen

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27 Kommentare

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  • Kommentar von Iren , Bern
    Hello to everyone! I have read a lot about LED lamps and about their consumtion, but honestly I am not sure that they can reduce the electrisity bills indeed. In addition they are not cheap, for example I saw these lamps http://hardware.ch/bega and in my ipoinion the prices are quite high. If someone has experiense with LED lamps please shere it.
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  • Kommentar von Denis Matt , Emmenbrücke
    Ich habe auch kürzlich eine 100.- Franken teure LED Deckenlampe entsorgen müssen, weil sie kurz nach Ablauf der Garantiefrist kaputt ging. Die neue LED Deckenlampe hat im Vergleich zur alten nicht mal mehr Kühlkörper eingebaut. Mal schauen wie lange sie hält. Findet ihr nicht auch die Angaben der Lebensdauer 20'000, 30'000, 50'000 h etc seien etwas gar grosszügig gerundet ? Realistisch wären krumme Werte wie 22'500, 28'300, 54'100 h etc.
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  • Kommentar von Peter Stenzel , Wien
    ein kleiner Nachtrag Vergleich - Glühbirne * Halogenlampe * LED * Energiesparlampe http://www.gluehbirne.ist.org/vergleich.php Seitdem der WWF in Kooperation mit der Wirtschaft "Energiesparlampen" im Madagaskar - Madagaskar, das für seine einzigartige Artenvielfalt bekannt ist, zählt den wichtigsten Naturschutzregionen des WWF weltweit - verteilt hat, kann ich ihn nicht mehr als Umweltschutzorganisation betrachten http://www.gluehbirne.ist.org/artikel/gruenesbewusstsein.php#wwf
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