Abmessen, berechnen und zuschneiden gehören für Nico Weibel zum Arbeitsalltag. Der 18-jährige Lernende bereitet das Holz zu, bevor es von den Schreinerinnen und Zimmermännern verarbeitet wird.
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Bild 1 von 3. Nico Weibel entrindet die Baumstämme, dass sie für den Einschnitt bereit sind. Bildquelle: GET SOME POPCORN/ SRF.
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Bild 2 von 3. Vor dem Zersägen misst er den Durchmesser des Stammes. Bildquelle: GET SOME POPCORN/ SRF.
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Bild 3 von 3. An der markierten Stelle zersägt er den Baumstamm. Bildquelle: GET SOME POPCORN/ SRF.
Um als Holzindustriefachmann zu arbeiten, braucht es handwerkliches Geschick und körperliche Belastbarkeit. Im Arbeitsalltag fallen regelmässig kräftige Tätigkeiten an, die Ausdauer und Einsatz verlangen. Für Nico Weibel ersetzt die Arbeit im Betrieb deshalb oft das Training im Fitnessstudio.
Beruf mit Zukunft
Der Lernende arbeitet in seinem Beruf oft mit grossen Maschinen. Hier ist für ihn auch die Entwicklung seines Berufes spürbar: «Der Beruf wird immer moderner. Es gibt modernere Maschinen, die automatisch vermessen und entrinden.» Gewisse Arbeitsschritte werden zwar von Maschinen übernommen, aber er ist sicher, sein Beruf gibt es noch lange. Denn das von ihm bearbeitete Holz ist begehrt.
Unterrichtsmaterial
Nach der Ausbildung zum Holzindustriefachmann EFZ bleibt Nico Weibel zunächst im Betrieb und sammelt weitere praktische Erfahrungen. Der berufliche Weg ist noch offen, doch die Perspektiven sind vielseitig. Nach der Lehre stehen ihm zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung.