- Breel Embolo kann am Freitag an die Fussball-WM in den USA, Kanada und Mexiko reisen.
- Das Visum des Nati-Stürmers wurde am Donnerstagabend genehmigt.
Es war DIE beherrschende Frage rund um die Nati in den letzten Tagen: Wann darf Breel Embolo in die USA nachreisen? Am Donnerstagabend wurde das Rätsel gelöst. Der Visums-Antrag des Rennes-Stürmers wurde von den US-Behörden genehmigt, am Freitagmorgen kann Embolo das Flugzeug in Richtung Los Angeles besteigen.
Zuvor war dem 29-Jährigen am Dienstag der Abflug kurzfristig verboten worden. Sein ESTA – das zuvor wie bei allen anderen Spielern noch «approved» war – war knapp 3 Stunden vor dem Take-Off annulliert worden. Statt mit seinen Teamkollegen in die USA zu reisen, musste Embolo bei der US-Botschaft in Bern einen neuen Visums-Antrag stellen.
Verurteilung als Problem
Embolo war eine Verurteilung in diesem Frühling zum Verhängnis geworden. Wegen einer ausgesprochenen Drohung und der daraus resultierenden Strafe verlangten die US-Behörden plötzlich weitere Informationen. Konkret sei es um die Frage gegangen, ob bei dem Vorfall im Jahr 2018 physische Gewalt zur Anwendung gekommen war. «Dies war nicht der Fall», hatte SFV-Kommunikationschef Adrian Arnold am Mittwoch betont.
Der Visums-Antrag sei indes mit grosser Priorität behandelt worden. Sowohl die Behörden als auch die Fifa seien involviert gewesen, so Arnold. Embolo wartete derweil in Zürich auf das grüne Licht und hielt sich mit Fitness-Plänen der Performance Coaches fit. Mit dreitägiger Verspätung gibt es für den Stammspieler also doch noch ein Happy End.
Ob der 29-Jährige bereits im Test gegen Australien am Samstag (21:00 Uhr Schweizer Zeit) eine Option ist, scheint fraglich. Der erste WM-Ernstkampf der Nati findet in einer Woche gegen Katar statt. Bis dann sollte Embolo die Reisestrapazen sicher hinter sich gelassen haben.