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WM 2026: 1/16-Final ENG – COD Die DR Kongo hofft bis kurz vor Schluss – dann schlägt Kane zu

  • England ringt die Demokratische Republik Kongo im WM-Sechzehntelfinal in Atlanta dank Harry Kane mit 2:1 nieder.
  • Der englische Stürmerstar dreht die Partie mit Toren in der 75. und der 86. Minute.
  • Die DR Kongo hofft dank einem frühen Führungstreffer lange auf den grossen Coup.

Harry Kane hat im WM-Sechzehntelfinal einmal mehr bewiesen, weshalb er für das englische Nationalteam so unglaublich wichtig ist. Der Stürmer drehte die Partie gegen die Demokratische Republik Kongo in der Schlussviertelstunde im Alleingang mit zwei Treffern und führte sein Team nach einem Knorz doch noch in den Achtelfinal.

In der 75. Minute köpfelte Kane eine Flanke vom eingewechselten Anthony Gordon wuchtig zum Ausgleich ins Netz. Viel Platz wurde ihm bei diesem Kopfball, wie auch sonst in der gesamten Partie, nicht zugestanden. Doch der 32-Jährige löste sich geschickt von seinem Gegenspieler und verwertete zum 1:1.

11 Minuten später machte er es dann auch noch mit dem Fuss. An der Strafraumgrenze mit dem Rücken zum Tor angespielt, drehte sich Kane geschickt zum Tor. Zwei, drei Schritte später hatte er seine Gegenspieler abgeschüttelt und traf in die obere Ecke zum 2:1. Es war Kanes 13. WM-Treffer und das Siegtor in einer umkämpften und engen Partie.

Mutiger Aussenseiter

Die Demokratische Republik Kongo hatte sich von Beginn an nicht versteckt und war mutig in die Partie gegangen. Dieser Mut wurde früh belohnt: Einen schnellen Angriff vollendete Brian Cipenga zum 1:0 für den krassen Aussenseiter. Der 28-Jährige blieb vor dem Tor cool und erzielte seinen ersten Treffer überhaupt im Nationalteam.

Erst nach einer halben Stunde notierte England den ersten Torschuss der Partie. Jude Bellingham verpasste den Ausgleich, auch Marcus Rashford vergab nach 35 Minuten eine Top-Chance. Aber auch die DR Kongo blieb offensiv aktiv. Newcastle-Stürmer Yoane Wissa scheitere in der 42. Minute am Pfosten.

Wenig Chancen

Die Minuten vor der Pause waren die aktivsten der Engländer. Kane monierte einen Penalty (44.) und scheiterte in der Nachspielzeit am immer wieder stark aufspielenden Lionel Mpasi im gegnerischen Tor. Auch Bellingham musste sich dem Goalie geschlagen geben.

Nach der Pause blieb das grosse englische Offensivfeuerwerk lange aus. Nach einer Stunde wechselte Thomas Tuchel neben Vorlagengeber Gordon auch Saka ein. In der 70. Minute kam Arsenal-Mittelfeldspieler Eberechi Eze. Ausser Gordon konnte sich aber kein Einwechselspieler in Szene setzen. Der wichtigste Mann stand ohnehin schon von Beginn an auf dem Platz: Harry Kane, der die Partie im Alleingang drehte.

So geht es weiter

England trifft im Achtelfinal auf Gastgeber Mexiko. Die Partie findet am 6.7. um 02:00 Uhr Schweizer Zeit im Mexico-City-Stadion statt.

WM 2026

SRF zwei, sportlive, 01.07.2026, 17:30 Uhr ; 

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