Cruz Hewitt sorgt in der Tenniswelt weiter für Schlagzeilen. Beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon stürmte er bei der Junioren-Konkurrenz bis in den Final – fast ein Vierteljahrhundert, nachdem sein Vater Lleyton Hewitt auf dem «heiligen Rasen» triumphiert hatte.
In Washington holte sich der 17-Jährige beim 6:3, 6:4 gegen Marcos Giron (USA/ATP 85) nun seinen ersten Sieg bei einem Turnier auf ATP-Stufe. Zuvor hatte er sich erfolgreich durch die Qualifikation gekämpft. In der US-Hauptstadt hatte Hewitt senior 2004 triumphiert.
«Es ist ziemlich surreal», meinte die Weltnummer 612 nach ihrem Erfolg, «ich habe meinen Vater hier spielen sehen».
Natürlich ist da ein gewisser Druck. Bisher bin ich zufrieden, wie ich damit umgehe.
Dabei hätten auch dessen Ratschläge geholfen. «Er hat mir gesagt, ich solle es einfach geniessen, Punkt für Punkt spielen und die Atmosphäre sowie die Zuschauer wirklich auf mich wirken lassen», so Cruz Hewitt. «Natürlich ist da ein gewisser Druck. Bisher bin ich zufrieden, wie ich damit umgehe.»
In der 2. Runde trifft Hewitt auf Stefanos Tsitsipas oder seinen australischen Landsmann Alex de Minaur.