Das wäre ein Ding: Marc-Andrea Hüsler (ATP 297) hat die Chance, seine Karriere am Sonntag mit einem Titel zu beenden. Der Zürcher schaffte beim Challenger-125-Turnier von Zug dank eines 7:6 (7:5), 4:6, 6:4-Siegs gegen den deutschen Max Rehberg (ATP 409) den Finaleinzug.
Hüsler und Rehberg schenkten sich nichts und blieben bei eigenem Aufschlag fast zwei Sätze lang unantastbar. Der erste Servicedurchbruch ging letztlich auf das Konto des Deutschen, das Break beim Stand von 5:4 war gleichbedeutend mit dem Satzausgleich.
Hüsler reagierte aber prompt und legte im 3. Umgang sogleich mit Break vor. Diesen Vorteil gab der 30-Jährige nicht mehr aus der Hand. Nach fast zweieinhalb Stunden verwertete Hüsler seinen dritten Matchball.
Kein Schweizer Final
Im Kampf um seinen achten Titel auf der Challenger Tour, der zweithöchsten Stufe nach der ATP Tour, bekommt es Hüsler am Sonntag in der Zentralschweiz mit Thiago Seyboth Wild (ATP 276) zu tun. Der Brasilianer, der in der Weltrangliste auch schon in den Top 60 stand, schaltete im Halbfinal mit Dylan Dietrich (ATP 556) den zweiten verbliebenen Schweizer aus. Seyboth Wild wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann nach 80 Minuten mit 6:4, 6:3.