Das ganz grosse Happy End zum Ende seiner Karriere ist Marc-Andrea Hüsler (ATP 297) verwehrt geblieben. Der 30-jährige Schweizer fand beim Challenger-125-Turnier in Zug im Final gegen Thiago Seyboth Wild (ATP 276) kein Mittel und unterlag dem Brasilianer in 80 Minuten mit 4:6, 3:6.
Im ersten Satz konnte Hüsler auf das kassierte Break zum 1:2 umgehend reagieren und das Rebreak realisieren. Seyboth Wild seinerseits schaffte aber umgehend einen weiteren Servicedurchbruch, dieser reichte dann auch zum Gewinn des Startdurchgangs. Im zweiten Satz musste Hüsler seinen Aufschlag zum 2:3 abgeben und konnte im nächsten Game drei Breakbälle nicht nutzen. Es sollte die Entscheidung sein.
Grösster Erfolg in Sofia
Damit verpasste Hüsler seinen achten Titel auf der Challenger Tour, der zweithöchsten Stufe nach der ATP Tour. Seinen grössten Erfolg feierte der Zürcher im Oktober 2022, als er das ATP-250-Turnier im bulgarischen Sofia für sich entscheiden konnte. Im Final setzte sich Hüsler damals gegen den aufstrebenden Dänen Holger Rune durch.
Seine beste Klassierung in der Weltrangliste erreichte Hüsler im Februar 2023, als er auf Platz 47 kletterte. Auf der ATP Tour bestritt der Linkshänder insgesamt 86 Spiele, dabei gelangen ihm 32 Siege. Hüsler stand bei jedem der vier Grand-Slam-Turniere mindestens einmal im Hauptfeld, konnte da jedoch keine Partie für sich entscheiden.