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Swiss Open in Gstaad Stricker überrascht mit Coup gegen Munar – Feldbausch out

  • Dominic Stricker (ATP 360) spielt in der 1. Runde der Swiss Open in Gstaad gross auf und bezwingt den gesetzten Spanier Jaume Munar (ATP 44) mit 6:2, 6:4.
  • Für den 23-jährigen Berner ist es der erste Sieg auf der ATP-Tour seit einem Jahr.
  • Der junge Genfer Kilian Feldbausch (ATP 262) unterliegt Miomir Kecmanovic (ATP 59) mit 1:6, 6:1, 3:6.

Dominic Stricker und Gstaad – das passt. Vor exakt einem Jahr feierte der 23-Jährige im Berner Oberland seinen bis dato letzten Sieg auf der ATP-Tour, als er den Franzosen Pierre-Hugues Herbert in die Knie gezwungen hatte. Nun durfte Stricker, der schwierige letzte Monate und Jahre hinter sich hat, endlich wieder jubeln.

Fast wie zu guten alten Zeiten

Der Berner erwischte in der 1. Runde der Swiss Open gegen den favorisierten Jaume Munar einen Traumstart. Stricker entschied 16 der ersten 19 Punkte für sich und zog im 1. Durchgang im Eiltempo auf 4:0 davon. Beim Stand von 4:1 sah sich der Schweizer Wildcard-Empfänger mit drei Breakbällen konfrontiert, Stricker wehrte aber alle ab und gewann kurz darauf den Startsatz mit 6:2.

In der Folge fand Munar, der sich wie so mancher spanische Tennis-Profi auf Sand am wohlsten fühlt, besser ins Spiel und gestaltete das Geschehen ausgeglichen. Bis zum 3:3 gelangen beiden Widersachern je zwei Servicedurchbrüche. Stricker liess jedoch nicht locker und schaffte im neunten Game das entscheidende Break zum 5:4. Nach 1:22 Stunden verwertete der Juniorensieger der French Open 2022 seinen dritten Matchball.

Nächster Einsatz am Mittwoch

Damit steht Stricker in Gstaad zum vierten Mal im Achtelfinal. Sollte sich der Schweizer weiter in dieser Verfassung präsentieren, darf er sich auch durchaus Hoffnungen auf einen Viertelfinal-Einzug machen.

Strickers nächster Gegner wird erst am Dienstag ermittelt, wenn Alexandre Muller (FRA/ATP 132) und Alexander Schewtschenko (KAZ/ATP 100) aufeinandertreffen.

Kecmanovic zu stark für Feldbausch

Anders als für Stricker sind die Swiss Open für Kilian Feldbausch bereits wieder zu Ende. Der mit einer Wildcard ausgestattete Genfer konnte den favorisierten Miomir Kecmanovic zwar kitzeln, am Ende setzte sich jedoch der Serbe durch.

Der 20-jährige Feldbausch fing sich nach einem Fehlstart auf und gewann in seinem ersten Duell mit einem Spieler aus den Top 60 zumindest einen Satz. Das entscheidende Break gab er zum 2:3 im Entscheidungssatz ab. Bei 3:5 aus Sicht des Schweizers musste er ein weiteres und letztes Break hinnehmen. Nach 1:37 Stunden und dem zweiten Matchball Kecmanovics war sein erstes Spiel im Hauptfeld der ATP-Tour vorbei.

Dennoch wird Feldbausch aus diesem Auftritt einiges mitnehmen können. Kecmanovic ist ein gestandener Spieler auf der ATP Tour. Vor 2 Wochen nahm er in Wimbledon der Weltnummer 1 Jannik Sinner 2 Sätze ab – der einzige Fünfsätzer, den der spätere Champion spielen musste.

ATP Gstaad

SRF 3, Nachmittagsbulletin, 13.7.26, 15 Uhr ; 

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