- Frühes Out in Paris: Stan Wawrinka scheitert in der 1. Runde der French Open.
- Der Romand verliert gegen den Lucky Loser Jesper de Jong in vier Sätzen.
- Erfreulicher sieht es am Pfingstmontag bei den Schweizer Frauen aus: Jil Teichmann, Susan Bandecchi und Viktorija Golubic kämpfen sich in die nächste Runde.
Es hat an diesem Tag nicht sein sollen. Stan Wawrinka (ATP 113) musste sich bei den French Open – seinem selbst ernannten Lieblingsturnier – bereits in der 1. Runde verabschieden. Am Ende erwies sich der um 7 Plätze besser klassierte Jesper de Jong (ATP 106) als zu stark für den Romand. 3:6, 6:3, 3:6 und 4:6 lautete das Ergebnis aus Sicht Wawrinkas.
Die ganz grosse Bühne wurde es wegen des Rückzugs seines eigentlichen Gegners Arthur Fils zum Auftakt für Wawrinka nicht. Dennoch durfte er sich auf dem Court Simonne-Mathieu, dem drittgrössten der Turnieranlage, mit dem niederländischen Lucky Loser messen. Beim Stand von 4:5 im 4. Satz erspielte sich der 41-jährige Altmeister nochmals eine Breakchance. Sofort forderte er das Publikum auf, nochmals richtig Lärm für ihn zu machen. Doch wenige Augenblicke später war das letzte Abenteuer des Champions von 2015 in Paris beendet.
Nach Satzausgleich der Einbruch
Die Fans gaben – so wie Wawrinka – alles. Der Publikumsliebling wurde frenetisch empfangen, gefeiert und hochgepusht. So kämpfte er sich nach verlorenem Startsatz (3:6) eindrücklich wieder zurück. Beim 8. Anlauf klappte es im 2. Durchgang zum perfekten Zeitpunkt mit dem ersten Break zum 5:3 – wenig später war der 1:1-Satzausgleich im Trockenen.
Der 3. Satz gestaltete sich für beide Spieler als ein Auf und Ab. Wobei der 25-jährige Niederländer die Kurve wieder kriegte. Nach dem Break zum 3:1 liess sich de Jong den Vorsprung nicht mehr nehmen. Um zum ältesten Spieler seit Torben Ulrich 1973 zu avancieren, der eine Partie im Hauptfeld von Roland Garros gewinnt, hätte es also einmal mehr einer Aufholjagd des Romands bedurft.
Doch die wollte nicht kommen. Zum blödst möglichen Zeitpunkt kassierte der 3-fache Grand-Slam-Sieger das Break zum 4:5. Und musste sich dann nach 3:04 Stunden emotional von Paris verabschieden.