«Wir versuchen, für etwas Grösseres zu kämpfen, für andere Spieler. Wir versuchen im Grunde genommen einfach nur, den Spielern zu helfen, in dieser Welt zu überleben», sagte die Weltranglisten-1. Aryna Sabalenka.
Ich hoffe, wir setzen uns an einen Tisch, verhandeln und müssen nie wieder Medien oder ein Turnier boykottieren.
Die Belarussin beendete ihre Pressekonferenz vorzeitig, bat nach rund 8 Minuten, die letzte Frage zu stellen, und entschuldigte sich dafür. Vor Beginn der French Open in Paris hatten Profis ebenfalls ihre Zeit für Interviews begrenzt.
Sabalenka hatte zuvor gar gedroht, dass die Spielerinnen und Spieler ein Grand-Slam-Turnier boykottieren müssten. «Ich hoffe, wir setzen uns an einen Tisch, verhandeln und müssen nie wieder Medien oder ein Turnier boykottieren. Ich hoffe wirklich, dass wir zu einem guten Ergebnis kommen», sagte sie nun in London. Auch Jannik Sinner beschränkte seine Medienverpflichtungen auf 15 Minuten.
Hintergrund des Streits ist, dass die Spieler den Anteil an den steigenden Einnahmen als zu gering erachten. Vor allem Profis aus der zweiten und dritten Reihe wäre mit einem höheren Anteil geholfen, um ihre Unkosten zu decken.