- Aryna Sabalenka zieht dank einem souveränen Erfolg gegen Teodora Kostovic in die 2. Runde von Wimbledon ein.
- Auch Coco Gauff, Mirra Andrejewa, Jessica Pegula und Naomi Osaka gewinnen ihre Partien in 2 Sätzen.
- French-Open-Finalistin Maja Chwalinska (POL/WTA 21) scheidet derweil gegen Mananchaya Sawangkaew aus.
Die Weltnummer 1 Aryna Sabalenka schlug auf dem Centre Court in Wimbledon von der ersten Sekunde an ein horrendes Tempo an. Gegen die serbische Qualifikantin Teodora Kostovic, die erstmals überhaupt ein Profi-Turnier auf Rasen bestritt, legte Sabalenka im Eilzugtempo mit 4:0 vor. Die 19-jährige Herausforderin hatte dem druckvollen Tennis der Belarussin nichts entgegenzusetzen, konnte in ihren letzten beiden Aufschlagspielen aber immerhin je einen Breakball abwehren und den «Bagel» verhindern. Im 2. Durchgang konnte die Serbin etwas besser mithalten und mit dem Rücken zur Wand gar noch ihr erstes Break realisieren. Nach 65 Minuten musste sie der Weltnummer 1 aber zum 6:2, 6:3-Sieg gratulieren.
In der 2. Runde trifft Sabalenka auf McCartney Kessler (WTA 57). Die US-Amerikanerin kannte mit der um 4 Ränge besser klassierten – auf Rasen aber unerfahrenen – Ukrainerin Oleksandra Olijnykowa kein Pardon. Nach lediglich 40 Minuten machte die 26-Jährige mit dem 6:0, 6:0 den ersten «Double Bagel» einer ungesetzten Spielerin in Wimbledon seit 2003 perfekt.
Nur unwesentlich mehr Mühe bekundete Coco Gauff. Die US-amerikanische Weltnummer 7 deklassierte Tamara Korpatsch (GER/WTA 78) in 54 Minuten mit 6:2, 6:1. Die 22-Jährige, die im letzten Jahr an Position 2 gesetzt noch in der Startrunde hängengeblieben war, liess in der gesamten Partie keinen Breakball zu.
Auch ihre Landsfrau Jessica Pegula setzte sich zum Auftakt in 2 Sätzen durch. Die Weltnummer 4 musste im Startsatz gegen Darja Vidmanova (CZE/WTA 92) trotz schneller 4:0-Führung eine Zusatzschlaufe einlegen. Nach 1:13 Stunden stand der letztlich souveräne 7:5, 6:3-Erfolg der 32-Jährigen aber fest.
Die frisch gebackene French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa (WTA 5) feierte derweil ihren 1. Sieg als Major-Championne. Die 19-jährige Russin zeigte sich gegen Magda Linette (POL/WTA 59) in 2 hart umkämpften Sätzen nervenstark und siegte mit 7:5, 6:4.
Ihre Finalgegnerin von Roland Garros, Maja Chwalinska, sah gegen die Thailänderin Mananchaya Sawangkaew (WTA 164) derweil lange nach der sicheren Siegerin aus. Beim Stand von 6:2, 5:2 kam sie sogar zu einem Matchball, vergab diesen aber – und verletzte sich dabei am Knöchel. Nur unter Schmerzen konnte sie weiterspielen. Sawangkaew glich dank 5 Games in Serie nach Sätzen aus. Ein letztes Aufbäumen Chwalinskas gab es mit dem Gewinn der ersten beiden Games im Entscheidungssatz. Danach gewann sie aber kein Game mehr. Nach 2:41 Stunden stand das aus ihrer Sicht ernüchternde Resultat von 6:2, 5:7, 2:6 fest.
Die vierfache Grand-Slam-Siegerin Naomi Osaka (JPN/WTA 14) startete indes erfolgreich ins Turnier. Die 28-Jährige, die in Wimbledon noch nie über die 3. Runde hinausgekommen ist, gewann gegen Elsa Jacquemot (FRA/WTA 80) mit 6:1, 7:5 und machte im 2. Durchgang dabei einen 1:4-Rückstand wett.
Unmittelbar vor dem Start in ihr Heimturnier musste Emma Raducanu (WTA 33) Forfait geben. Die 23-Jährige zog sich einen Ermüdungsbruch am Unterschenkel zu. Am 1. Wettkampftag an der Church Road hätte sie es zum Auftakt mit Antonia Ruzic (CRO/WTA 61) zu tun bekommen.