- Aryna Sabalenka zieht dank einem souveränen Erfolg gegen Teodora Kostovic in die 2. Runde von Wimbledon ein.
- French-Open-Finalistin Maja Chwalinska (POL/WTA 21) scheidet derweil gegen Mananchaya Sawangkaew aus.
- Emma Raducanu, US-Open-Siegerin von 2021, gibt wegen eines Ermüdungsbruchs Forfait.
Die Weltnummer 1 Aryna Sabalenka schlug auf dem Centre Court in Wimbledon von der ersten Sekunde an ein horrendes Tempo an. Gegen die serbische Qualifikantin Teodora Kostovic, die erstmals überhaupt ein Profi-Turnier auf Rasen bestritt, legte Sabalenka im Eilzugtempo mit 4:0 vor. Die 19-jährige Herausforderin hatte dem druckvollen Tennis der Belarussin nichts entgegenzusetzen, konnte in ihren letzten beiden Aufschlagspielen aber immerhin je einen Breakball abwehren und den «Bagel» verhindern. Im 2. Durchgang konnte die Serbin etwas besser mithalten und mit dem Rücken zur Wand gar noch ihr erstes Break realisieren. Nach 65 Minuten musste sie der Weltnummer 1 aber zum 6:2, 6:3-Sieg gratulieren.
In der 2. Runde trifft Sabalenka auf McCartney Kessler (WTA 57). Die US-Amerikanerin kannte mit der um 4 Ränge besser klassierten – auf Rasen aber unerfahrenen – Ukrainerin Oleksandra Olijnykowa kein Pardon. Nach lediglich 40 Minuten machte die 26-Jährige mit dem 6:0, 6:0 den ersten «Double Bagel» einer ungesetzten Spielerin in Wimbledon seit 2003 perfekt.
Mit 6:2, 5:2 führte die überraschende Finalistin von Roland Garros, Maja Chwalinska, gegen die Thailänderin Mananchaya Sawangkaew (WTA 164) und sah nach der sicheren Siegerin aus. Im folgenden Game kam sie sogar zu einem Matchball, vergab diesen aber. Bei diesem verlorenen Punkt verletzte sich Chwalinska am Knöchel und konnte nur unter Schmerzen weiterspielen. Sawangkaew wusste dies auszunützen, holte sich 5 Games in Serie und glich nach Sätzen aus. Ein letztes Aufbäumen Chwalinskas gab es mit dem Gewinn der ersten beiden Games im Entscheidungssatz. Danach gewann sie aber kein Game mehr. Nach 2:41 Stunden stand das aus ihrer Sicht ernüchternde Resultat von 6:2, 5:7, 2:6 fest. Trostpflaster für die Polin: Nach dem Qualifikations-Aus im vergangenen Jahr hatte sie keine Punkte zu verteidigen.
Unmittelbar vor dem Start in ihr Heimturnier musste Emma Raducanu (WTA 33) Forfait geben. Die 23-Jährige zog sich einen Ermüdungsbruch am Unterschenkel zu. Am 1. Wettkampftag an der Church Road hätte sie es zum Auftakt mit Antonia Ruzic (CRO/WTA 61) zu tun bekommen.