- Andrej Rublew vergibt in der 1. Runde von Wimbledon 2 Matchbälle und scheitert in einem dramatischen Tiebreak des 5. Satzes.
- Auch Casper Ruud muss sich einmal mehr früh vom Publikum an der «Church Road» verabschieden.
- Félix Auger-Aliassime und Daniil Medwedew siegen derweil im Eilzugtempo.
Beinahe 4 Stunden lang lieferten sich die beiden russischen Landsmänner Roman Safiullin und Andrej Rublew (ATP 13) in der Startrunde von Wimbledon auf Augenhöhe, ehe sich der Qualifikant Safiullin durchsetzen konnte. Die Weltnummer 132 wehrte im äusserst dramatischen Tiebreak des Entscheidungssatzes 2 Matchbälle ab und gewann schliesslich mit 6:4, 6:7 (6:8), 3:6, 6:3, 7:6 (14:12). Bereits in der Qualifikation hatte der überraschende Viertelfinalist von 2023 gegen den Schweizer Jérôme Kym einen Matchball abwehren und sich in 5 Sätzen behaupten können.
Auch Casper Ruud musste am Montag schon in der 1. Runde die Segel streichen. Die norwegische Weltnummer 12 unterlag dem starken Rasen-Spieler Hubert Hurkacz (POL/ATP 96) mit 4:6, 2:6, 6:7 (7:9). Einzig im 3. Durchgang konnte der dreifache Grand-Slam-Finalist mithalten. Hurkacz, der 2021 im Halbfinal von Wimbledon stand, konnte nach 2 vergebenen Matchbällen einen Satzball abwehren und sich den 3-Satz-Sieg sichern. So wartet Ruud auch nach 6 Teilnahmen an der «Church Road» noch auf seinen 1. Einzug in die 3. Runde.
Gar keine Probleme bekundete derweil Félix Auger-Aliassime. Die kanadische Weltnummer 4 liess beim überzeugenden 6:3, 6:1, 6:4 gegen Alexander Schewtschenko (KAZ/ATP 99) keine einzige Breakchance zu und schlug in 1:34 Stunden 15 Asse.
Noch ein Game weniger gab Daniil Medwedew ab. Die russische Weltnummer 9 musste gegen Marin Cilic (CRO/ATP 62) nach einer 6:1, 6:2, 3:0-Führung zwar nochmals kurz zittern und beim Stand von 4:4 im 3. Satz 2 Breakbälle abwehren. Nach 1:52 Stunden verwertete der 30-Jährige gegen den Wimbledon-Finalisten von 2017 aber seinen 1. Matchball zum 6:4.