- Endstation 2. Runde: Viktorija Golubic (WTA 62) scheidet in Wimbledon gegen Jasmine Paolini (ITA/WTA 17) mit 6:7, 4:6 aus.
- Im 1. Satz wehrt die Zürcherin beim Stand von 4:5 zwei Satzbälle ab, ehe sie im Tiebreak mit 0:7 untergeht.
- Nach einer kurzen Baisse kämpft sie sich im 2. Satz wieder zurück, verliert ihn dann aber nach einem Kampf doch.
Immer wieder hat Viktorija Golubic ihre Klasse aufblitzen lassen – doch am Ende erwies sich Jasmine Paolini, ehemalige Top-10-Spielerin und Wimbledon-Finalistin von 2024, als zu stark. Entscheidend wurde Golubics Leistungseinbruch im ungünstigsten Moment.
Beim Stand von 4:5 im 1. Satz bewahrte die Zücherin in einer Notlage einen kühlen Kopf und wehrte zwei Satzbälle von Paolini ab. Das Tiebreak musste entscheiden, wo Golubic plötzlich nichts mehr gelingen wollte. Alle 7 Punkte gingen an Paolini.
Gleich zu Beginn ein Break
Die Baisse Golubics zog sich auch in den 2. Durchgang. Die 33-Jährige, derzeit die Nummer 62 der Weltrangliste, kassierte gleich ein Break. Die Schweizerin offenbarte insbesondere beim zweiten Aufschlag Schwächen, bei dem sie über die ganze Partie gesehen in nur 35 Prozent der Fälle den Punkt gewann. Die 6:7 (0:7), 4:6-Niederlage nach 1:40 Stunden entsprach dem Stärkeverhältnis.
Golubic kam somit bei ihrer 9. Teilnahmen im Hauptfeld von Wimbledon zum 7. Mal nicht über die 2. Runde hinaus. 2019 bedeutete dann die Drittrunden-Partie (1/16-Finals) das Aus, 2021 stiess sie bis in den Viertelfinal vor.