In der 1. Runde von Wimbledon bekommt es Viktorija Golubic (WTA 62) am Dienstag – ab ca. 14:00 Uhr, live bei SRF zu sehen – mit Irina Schymanowitsch (WTA 215) zu tun. Während es die erste Teilnahme für die Belarussin seit 2014 und die 3. insgesamt ist, tritt Golubic bereits zum 9. Mal im Hauptfeld an.
Für die 33-Jährige wird es aber nie selbstverständlich sein, an der Church Road antreten zu dürfen. Sie fühle sich sehr privilegiert. Golubic gerät geradezu ins Schwärmen, wenn sie von Wimbledon spricht, die Freude scheint noch immer gleich gross wie bei der Premiere zu sein: «Ich mache jedes Jahr die gleichen paar Fotos von der Anlage, wenn ich komme.» Für sie hebt sich Wimbledon von den anderen Turnieren ab.
Vermeintlich einfaches Los
Wenn alles in geregelten Bahnen verläuft, sollte der Auftakt in ihr Lieblingsturnier keine grosse Hürde darstellen. Die Zürcherin ist in der Weltrangliste über 150 Plätze vor Schymanowitsch klassiert und ihre Rasenform stimmt: In Nottingham preschte sie vorletzte Woche bis in den Halbfinal vor. Sie konnte es sich sogar leisten, Eastbourne auszulassen, um ausgeruhter an die Church Road zu kommen.
Über ihre Gegnerin, die Golubic mit dem Selbstvertrauen einer erfolgreichen Qualifikation herausfordert, weiss sie zugegebenermassen noch nicht «sehr, sehr viel». Sie habe Schymanowitsch zwar auf Rasen spielen sehen, müsse sich aber noch detaillierter anschauen, was die Belarussin ausmache.