- Die Titelverteidigerin ist raus: Iga Swiatek (POL/WTA 3) muss sich in der 3. Runde von Wimbledon Alexandra Eala (PHI/WTA 32) geschlagen geben.
- Mit Jelena Rybakina (KAZ/WTA 2) scheidet am Samstag noch eine zweite Turnierfavoritin aus. Sie unterliegt Elise Mertens (BEL/WTA 27).
Die letzte Spielerin, welche Wimbledon in zwei aufeinanderfolgenden Jahren gewinnen konnte, war Serena Williams 2015 und 2016. Dabei wird es vorerst auch bleiben. Titelverteidigerin Iga Swiatek musste heuer überraschend bereits in der 3. Runde die Segel streichen. Die Polin, die in der laufenden Saison noch nicht wie gewünscht auf Touren gekommen war, zog gegen die aufstrebende Alexandra Eala mit 6:7, 2:6 den Kürzeren.
Marathon-Startsatz als Schlüssel
Die Basis zum wohl grössten Sieg ihrer noch jungen Karriere legte die 21-jährige Philippinerin mit dem Gewinn des Tiebreaks im 1. Satz. Eala wehrte dabei zwei Satzbälle ab, nur um nach 85 Minuten (!) ihrerseits den dritten Satzball zum 11:9 zu nutzen. Im 2. Umgang zog Eala im Eiltempo auf 4:0 davon, ehe Swiatek doch noch einmal Widerstand leistete und auf 2:4 herankam.
Beim Stand von 5:2 musste Eala noch einmal vier Breakbälle abwehren, tat dies aber mit Bravour und verwertete nach 2:15 Stunden ihren dritten Matchball. In ihrem ersten Grand-Slam-Achtelfinal bekommt es Eala am Montag mit Golubic-Bezwingerin Jasmine Paolini (ITA/WTA 17) zu tun.
Auch Rybakina früh out
Mit Iga Swiatek erwischte es am Samstag nicht nur die Weltnummer 3, auch Jelena Rybakina verabschiedete sich überraschend früh aus dem Turnier. Auch die Weltnummer 2 aus Kasachstan verlor einen engen Startsatz gegen Elise Mertens im Tiebreak. Von diesem Dämpfer erholte sich Rybakina in der Folge nicht mehr.
Nach 1:36 Stunden war die Überraschung und der 7:6 (7:4), 6:1-Sieg der Belgierin gegen die Wimbledon-Siegerin von 2022 perfekt. Mertens' Gegnerin im Achtelfinal heisst Marie Bouzkova (CZE/WTA 23).