- Alexander Zverev zieht in Wimbledon dank einem 6:2, 7:6 (7:4), 6:4 gegen Marcos Giron in den Achtelfinal ein.
- Flavio Cobolli gewinnt seine Partie gegen Karen Chatschanow trotz einem 0:6 zum Auftakt.
- Wildcard-Inhaber Arthur Fery lässt die Briten jubeln und trifft nun auf Grigor Dimitrov.
Zum 4. Mal in seiner Karriere hat Alexander Zverev an der Church Road die zweite Woche erreicht. Der frisch gebackene Roland-Garros-Champion setzte sich in der 3. Runde gegen Marcos Giron (USA/ATP 92) mit 6:2, 7:6 (7:4), 6:4 durch. Das einzige Zwischentief der deutschen Weltnummer 3 sorgte zwar dafür, dass Giron im 3. Satz dank seinem ersten Break nochmals von 1:4 auf 4:4 herankam. Nach 2:34 Stunden verwertete Zverev auf Court 1 aber seinen 1. Matchball zum Sieg. Am Montag will der 29-Jährige auf dem «Heiligen Rasen» von Wimbledon gegen Jiri Lehecka (CZE/ATP 14) erstmals in den Viertelfinal einziehen.
Flavio Cobolli, Zverevs Finalgegner bei den French Open, hatte derweil deutlich härter zu kämpfen. Die Weltnummer 10 erwischte gegen Karen Chatschanow (RUS/ATP 22) einen Start zum Vergessen. Der Italiener musste den 1. Durchgang schon nach 19 Minuten mit 0:6 abgeben und nahm daraufhin ein Medical Timeout – und dieses schien Wunder zu wirken. Der letztjährige Viertelfinalist drehte gewaltig auf und jubelte nach genau 4 Stunden schliesslich über einen 0:6, 7:6 (7:4), 6:7 (5:7), 6:2, 6:2-Erfolg. Im Achtelfinal trifft der 24-Jährige auf Alex de Minaur (AUS/ATP 6).
Keine Emma Raducanu, kein Jack Draper – Arthur Fery (ATP 114) lässt die Herzen der Briten in Wimbledon höher schlagen. Der 23-Jährige, der für den Rasenklassiker eine Wildcard erhielt, setzte sich nach 4:38 Stunden Spielzeit 2:6, 7:5, 2:6, 7:6 (7:3), 7:6 (10:5) gegen den belgischen Eastbourne-Gewinner Zizou Bergs durch und zog überraschend in den Achtelfinal ein.
In der nächsten Runde trifft Fery, der in Wimbledon zur Schule ging, auf den Bulgaren Grigor Dimitrov (ATP 146). Der Halbfinalist von 2014 gab gegen Matteo Berrettini (ITA/ATP 51) zunächst eine 2:0-Satzführung preis, setzte sich nach 3:32 Stunden aber mit 6:3, 6:4, 3:6, 5:7 und 6:3 durch.