Abu Mussab al Zarqawi war der Mann, der dem täglichen Schrecken, der grenzenlosen Gewalt im Irak einen Namen gab und ein Gesicht. Er war der meistgesuchte Terrorist im Land, eine Symbolfigur, die auch überschätzt wurde in ihrer Bedeutung und Allmacht. Darauf wiesen viele Kommentatoren hin seit al Zarqawis Tod vor zwei Tagen. Die Lage im Irak ist viel komplexer. Einer, der sie sehr genau und aus nächster Anschauung kennt, ist der US-Journalist Nir Rosen. Seit der von den USA angeführten Invasion vor drei Jahren hat er insgesamt zwei Jahre im Irak verbracht. Er hat mit Hunderten von Menschen gesprochen und beobachtet, wie die Lage immer weiter ausser Kontrolle geriet.
[Hinweis: Die publizierten Daten stammen aus dem internen SRF-Archivsystem.]
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