Seit Dienstag ist der Steuerstreit zwischen der EU und der Schweiz öffentlich. Die Kommission kritisierte in einem Bericht die Besteuerung von Holdinggesellschaften in einzelnen Kantonen - und forderte Verhandlungen mit Bern. Denn: Die Schweizer Praxis verstosse gegen das Freihandelsabkommen von 1972. Dieses Abkommen wird heute von der Kommission aber offenbar ernster genommen als noch vor ein paar Jahren. Die EU legte den Vertrag ausserordentlich grosszügig aus, als sich seinerzeit die Schweiz gegen eine klare Diskriminierung im Autohandel wehrte. O-Töne: Patrik Ducrey, stellvertretender Direktor der Eidgenössischen Wettbewerbskommission; Adrian Sollberger, Integrationsbüro.
[Hinweis: Die publizierten Daten stammen aus dem internen SRF-Archivsystem.]
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