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Bund will mehr Schweizer AOC-Produkte

In der Schweiz gibt es derzeit 28 Produkte, deren Ursprungsbezeichnung mit dem AOC-Label geschützt ist. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) sieht 42 weitere Produkte, die dafür geeignet wären. Dazu gehören Bündner Rohschinken, Berner Honiglebkuchen oder St. Galler Biber.

Das BLW will mit dieser Empfehlung mehr Verbände und regionale Organisationen dazu motivieren, ihre Produkte mit dem AOC-Label schützen zu lassen. Deshalb hat es auch einen Leitfaden verfasst, der beschreibt, wie ein Produkt zum AOC-Label kommt.

Um zu seiner Empfehlung zu kommen, hat das Bundesamt für Landwirtschaft untersuchen lassen, welche der 400 Produkte aus dem Inventar des kulinarischen Erbes der Schweiz für einen AOC-Schutz geeignet sind. Die meisten der 42 besonders geeigneten Produkte sind Backwaren, gefolgt von Fleisch- und Wursterzeugnissen. 54 weitere Produkte des Inventars wurden als mässig geeignet eingestuft.

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LED-Technologie für Heimkino-Beamer Box aufklappen Box zuklappen
04:30 min, Reto Widmer
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Heimkino-Projektoren wurden immer besser, hochauflösend und lernten 3D. Ihre Lampen aber sind immer noch Halogenleuchten. Relikte aus der digitalen Steinzeit. Hersteller Acer will das ändern und zeigt den ersten Homecinema LED-Beamer.

Ein Heimkino-Projektor muss hell sein, damit der Film auf der grossen Leinwand die Zuschauer auch wirklich zu fesseln vermag. Die notwendige Helligkeit erzeugen seit Jahren Halogenlampen, im Fachjargon UHP-Lampen genannt (ultra hight pressure). Sie sind bewährt, bringen aber auch einige Nachteile mit sich: Sie benötigen eine starke Kühlung, da sie sehr heiss werden, sie verbrauchen viel Strom, und ihre Lebensdauer endet mit einigen tausend Stunden Betriebszeit. Oft verschlechtert sich die Bildqualität sogar bereits nach einigen hundert Stunden, in denen der Beamer in Betrieb war.

Schön: LED nun hell genugZeit für Neues. Das Neue ist die LED-Technologie. So neu ist das eigentlich gar nicht, weil LED-Lampen schon seit zwei, drei Jahren in Mini-Beamern verwendet werden oder Projektoren, die in Handys eingebaut sind. Diese Lampen waren aber zu wenig hell, als dass sie eine ernstzunehmende Alternative zu den Halogenlampen herkömmlicher Beamer hätten sein können. Beim Acer K750 ist das anders. Seine Lampe - eine Mischung aus LED-und Lasertechnologie - strahlt genug hell, um bei normaler Abdunkelung ein sauberes Bild auf eine drei Meter breite Leinwand zu zaubern.

Schade: Kein Lens Shift und mickriges ZoomBezüglich Lampe taugt der nach Herstelleraussage erste Heimkino-Beamer also etwas. Die Probleme sind klassischerer Art: Dem K750 fehlt ein manuelles Lens Shift, und der Zoomfaktor des Objektivs ist sehr gering. Das bedeutet, dass der Besitzer bei der Platzierung des Geräts und des Abstands zur Leinwand nur sehr wenig Spielraum hat. Ein Faktor, der gerade beim Wohnzimmer-Einsatz schwer wiegt, weil wohl in den seltensten Fällen der Beamer direkt vor der Leinwand im optimalen Abstand aufgestellt werden kann.

FazitVon der Lampen-Technologie her ist der K50 wegweisend, ansonsten gilt «knapp daneben ist auch vorbei».