Inhalt
«Am Seil abelo» von Adrian Meyer
Die andern sind schon beim Leichenmahl, wo Rösli, nebst Philipp die einzige Vertraute von Lunzi, serviert. Philipp mag nicht unter die Leute.
Er setzt sich lieber an jenen Tisch, an dem Lunzi immer sass, und trinkt im Geiste mit ihm zusammen nochmals ein Bier. Erinnerungen werden wach und Philipp erzählt uns Geschichten und Episoden aus dem Alltag des knorrigen und verschmitzten, gutmütigen Totengräbers. Er lässt uns am erdigen Handwerk teilhaben, singt und sinniert über Vergangenes und Vergängliches. Der Tod als stummer Gast an seiner Seite.
Für diese Totengräberballade holten sich Adrian Meyer und Philipp Galizia <http://galizia.ch/index.html> geistige Unterstützung. Zum einen vom Freiämter Mundartdichter Josef Villiger (1910-1992): sein virtuoser Umgang mit der Sprache, sein ausserordentliches Gespür für die Eigenarten des Freiämter Dialekts und sein kritischer Geist haben die beiden bei ihrer Arbeit immer wieder inspiriert. Und zum andern half der Totengräber von Muri, Jakob Strebel (1918-1996), dessen Sprüche und Flüche, Witze und Geschichten in die Figur des Lunzi eingeflossen sind.
Ein Hörspiel zu Allerheiligen, wie es nicht besser passen könnte: Eine Totengräberballade. Eine liebevolle Begegnung mit dem Tod als unabdingbarem Teil des Lebens.
Mit: Philipp Galizia (Philipp), Hansrudolf Twerenbold (Lunzi), Heiner Hitz (Beamter), Geri Dillier (Furter), Sandra Werner (Frau Werbespot)
Musik: Michael Wernli <http://www.michaelwernli.ch/> , Lieder: Res Wepfer, Regie: Buschi Luginbühl, Produktion: SR DRS 2006, Dauer: 51'
CD bestellen <http://galizia.ch/programme.html>
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