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Antonin Dvoraks Cello-Wurf

Ein Segen und ein Fluch zugleich sei das Cellokonzert von Antonin Dvorak für alle Cellisten, meint Alban Gerhardt. Der Musiker muss es wissen, gehört «der Dvorak» doch seit vielen Jahren zu seinem Stammrepertoire. Und Gerhard zu seinen überzeugendsten Interpreten.

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Ein Segen, so der deutsche Cellist Alban Gerhardt, sei Dvoraks Cellokonzert, weil es schlicht das schönste Solokkonzert überhaupt sei (was nicht nur Cello-Fans behaupten würden). Und ein Fluch sei es, weil es so starke Musik sei. Und sich deshalb so breit im Repertoire festsetzt.
Das Dvorak-Cellokonzert ist ein Wurf; ein Konzert, das dem Soloinstrument alle Möglichkeiten bietet, die es sich wünschen kann. Und auch dem Orchester. Und das also aus gutem Grund so viel und gerne gespielt wird.

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Antonin Dvorak: Cellokonzert h-Moll op. 104

Prager Radio-Sinfonieorchester
Alexander Liebreich, Leitung
Alban Gerhardt, Violoncello

Konzertaufnahme vom 25. September 2020, Rudolfinum, Prag

Das Konzert steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung.