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Chris Potter - vom Wunderkind zum Idol

Die entscheidende Frage bei Wunderkindern ist ja nicht: Warum können die das? Sondern: Was machen sie mit ihrem Wunder?

Die Frage, wie es möglich ist, schiere Virtuosität in musikalisch sinnvolle Bahnen zu lenken, beschäftigt Potter schon früh. Akribisch studiert er alle seine Helden und verdankt sie zum Beispiel einzeln auf seinem Album «Gratitude». Spätestens mit diesem Album tritt er aber auch aus dem langen Schatten der Vorfahren und präsentiert auf praktisch jedem neuen Album eine neue Facette.
Wie eigen diese Facetten wirklich sind, warum Potter selber staunt, dass er zu den am meisten studierten Saxophonisten aller Zeiten gehört und wie es überhaupt dazu kam – das diskutiert der frühere Jazzredaktor und Saxophonist Beat Blaser in der Jazz Collection mit Jodok Hess.