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«Wer möchte nicht im Leben bleiben» von Helene Bukowski

Über ihre Grossmutter erhielt Helene Bukowski den spärlichen, schriftlichen Nachlass einer talentierten jungen Pianistin, die sich in den 80er-Jahren das Leben nahm. Sie wurde nur 24. Deren Aufzeichnungen nimmt Bukowski als Ausgangspunkt für ihren Roman und schreibt das Leben dieser Pianistin nach.
Bernadette Conrad gefällt insbesondere Bukowskis Sprache und die Erzählform dieses Romans, die die Pianistin in Du-Form «wie eine unsichtbare Schwester» begleite.