Wilhelm Droste ist ein profunder Kenner der ungarischen Kulturszene. Er beschreibt, wie stark Kulturinstitutionen, Theater, Verlage und Medien in der illiberal-autoritären Orban-Zeit gelitten haben – und warum bei überzogenen Erwartungen Vorsicht geboten ist. Wie wird aus Hoffnung tatsächlich Erneuerung?
17.04.2026, 09:05 Uhr Ungarn nach der Wahl: Befreiung für die Kultur?
Der Machtwechsel in Ungarn weckt in der Kulturszene die Hoffnung, aus den stickigen Strukturen der Orban-Jahre auszubrechen. Auf den Wahlgewinner Peter Magyar warte eine Herkulesarbeit, sagt Wilhelm Droste. Der deutsche Literaturwissenschafter lebt in Budapest und ist zu Gast bei Host Felix Münger.
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Nach dem klaren Wahlsieg der oppositionellen Tisza-Partei in Ungarn richtet sich der Blick vieler Kulturschaffender nach vorn. Nach sechzehn Jahren Viktor Orbans hoffen sie auf mehr Freiheit, weniger politische Einflussnahme und einen Neuanfang für Kunst, Medien und Bildung. Doch wie belastbar sind diese Erwartungen?
Wilhelm Droste ist ein profunder Kenner der ungarischen Kulturszene. Er beschreibt, wie stark Kulturinstitutionen, Theater, Verlage und Medien in der illiberal-autoritären Orban-Zeit gelitten haben – und warum bei überzogenen Erwartungen Vorsicht geboten ist. Wie wird aus Hoffnung tatsächlich Erneuerung?
Wilhelm Droste ist ein profunder Kenner der ungarischen Kulturszene. Er beschreibt, wie stark Kulturinstitutionen, Theater, Verlage und Medien in der illiberal-autoritären Orban-Zeit gelitten haben – und warum bei überzogenen Erwartungen Vorsicht geboten ist. Wie wird aus Hoffnung tatsächlich Erneuerung?