Der Buchtitel «Mit linggs» spielt auf den starken linken Fuss von Diego Armando Maradona an, den für viele besten Fussballer, den es je gab. Pedro Lenz lässt in seinem Buch, das zum gleichnamigen Bühnenprogramm erscheint, Maradona sein Leben aus der Ich-Perspektive erzählen. Lenz' Maradona ist ein Melancholiker zwischen Grössenwahn und Selbstlosigkeit.
«Mit linggs» konfrontiert den Lesenden ungeschützt mit der emotionalen Achterbahn des ballverliebten Jungen, der die Welt erobert und an dieser Welt zerbricht. Sehr berührend, sehr anregend, findet Markus Gasser, der das Buch vorstellt.
Die achtjährige Ilaria hängt kopfüber an einer Metallstange auf dem Schulhof in Genf, als ihr Vater sie mit dem Auto abholt. Anstatt sie zur Mutter zu bringen, fährt er mit Ilaria über die Grenze nach Italien. Es ist der Beginn einer Entführung, die zwei Jahre dauern wird.
Für ihren Roman hat sich die französischsprachige Schriftstellerin mit Schweizer Wurzeln, Gabriella Zalapì, von ihrer eigenen Lebensgeschichte inspirieren lassen. Aus der Perspektive des Kindes schildert sie Ilarias Angst und Verunsicherung – und zugleich die tiefe Zuneigung zu einem Vater, der die Trennung von seiner Frau nicht akzeptieren kann. Für Tim Felchlin ist es ein aufwühlender Roman, der neben seiner Ernsthaftigkeit aber auch eine feine Italien-Nostalgie der 1980er-Jahre heraufbeschwört.
Kurztipp: Das Sach-Bilderbuch «Auf in die Berge!» gewinnt den diesjährigen Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis. Die Illustratorin Katja Seifert erzählt darin von der Geschichte des Bergsteigens. Das wunderschön illustrierte Buch thematisiert vieles: Wissenswertes, die mystische Wirkung der Berge, Herausforderungen, Veränderung und Gefährdung. Empfehlenswerte Lektüre für die ganze Familie.
Buchhinweise:
Pedro Lenz. Mit linggs. 120 Seiten. Der gesunde Menschenversand, 2026.
Gabriella Zalapì. Ilaria. 162 Seiten. Aus dem Französischen von Claudia Steinitz. Suhrkamp, 2026.
Katja Seifert. Auf in die Berge!. 64 Seiten. NordSüd, 2025.
«Mit linggs» konfrontiert den Lesenden ungeschützt mit der emotionalen Achterbahn des ballverliebten Jungen, der die Welt erobert und an dieser Welt zerbricht. Sehr berührend, sehr anregend, findet Markus Gasser, der das Buch vorstellt.
Die achtjährige Ilaria hängt kopfüber an einer Metallstange auf dem Schulhof in Genf, als ihr Vater sie mit dem Auto abholt. Anstatt sie zur Mutter zu bringen, fährt er mit Ilaria über die Grenze nach Italien. Es ist der Beginn einer Entführung, die zwei Jahre dauern wird.
Für ihren Roman hat sich die französischsprachige Schriftstellerin mit Schweizer Wurzeln, Gabriella Zalapì, von ihrer eigenen Lebensgeschichte inspirieren lassen. Aus der Perspektive des Kindes schildert sie Ilarias Angst und Verunsicherung – und zugleich die tiefe Zuneigung zu einem Vater, der die Trennung von seiner Frau nicht akzeptieren kann. Für Tim Felchlin ist es ein aufwühlender Roman, der neben seiner Ernsthaftigkeit aber auch eine feine Italien-Nostalgie der 1980er-Jahre heraufbeschwört.
Kurztipp: Das Sach-Bilderbuch «Auf in die Berge!» gewinnt den diesjährigen Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis. Die Illustratorin Katja Seifert erzählt darin von der Geschichte des Bergsteigens. Das wunderschön illustrierte Buch thematisiert vieles: Wissenswertes, die mystische Wirkung der Berge, Herausforderungen, Veränderung und Gefährdung. Empfehlenswerte Lektüre für die ganze Familie.
Buchhinweise:
Pedro Lenz. Mit linggs. 120 Seiten. Der gesunde Menschenversand, 2026.
Gabriella Zalapì. Ilaria. 162 Seiten. Aus dem Französischen von Claudia Steinitz. Suhrkamp, 2026.
Katja Seifert. Auf in die Berge!. 64 Seiten. NordSüd, 2025.