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Schlechte Nachrichten müssen individuell überbracht und verarbeitet werden.
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Hausarzt: schlechte Nachrichten überbringen

Es kommt glücklicherweise nicht jeden Tag vor, dass der Hausarzt schlimme, lebensverändernde Nachrichten überbringen muss. Aber trotzdem häufig genug. In einer solchen Situation ist Fingerspitzengefühl gefragt.

«Grundsätzlich darf und soll der Patient über seine Situation Bescheid wissen. Ich neige daher zu einer sehr offenen Kommunikation mit den Patienten», sagt Hausarzt Christoph Stirnimann. «Dank der oft langjährigen hausärztlichen Betreuung fällt es mir vielleicht leichter als Spezialärzten, die Kommunikation einer solchen Angelegenheit individuell auf den Patienten abzustimmen.»

«Wenn ich in einer Situation bin, dass ich Patienten eine schlechte Nachricht übergeben muss, achte ich auch darauf, jeweils genügend Zeit einzuplanen und vielleicht einen Folgetermin zu vereinbaren, damit die vielen Fragen, die dann auftauchen, auch baldmöglichst geklärt werden können. Gut möglich, dass der Patient im ersten Moment die Informationen überhaupt nicht aufnehmen kann», so der Hausarzt Christoph Stirnimann.

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