Die Klarinette ist Giora Feidmans (*1936) «Mikrofon der Seele»: Sie lacht, klagt und erzählt Geschichten. Er wächst in Buenos Aires in der Klezmer-Tradition seiner Familie auf. Später spielt er im Israel Philharmonic Orchestra, bevor er in den 1970er-Jahren den Klezmer in die Konzertsäle der Welt bringt. Musik ist für Feidman auch ein Auftrag: Brücken bauen, Versöhnung ermöglichen. Noch mit 90 Jahren steht er auf der Bühne und spricht über seine Vision. Anlässlich seines Geburtstages ordnen Weggefährtinnen und Forschende sein Wirken ein – zwischen Inspiration, Ideal und kritischer Reflexion.
Inhalt
20.03.2026, 20:00 Uhr Giora Feidman und der Wunsch vom Frieden durch Musik
Er machte den Klezmer weltweit bekannt. Doch mit seiner Musik verbindet Giora Feidman auch den Wunsch, Menschen wieder zu vereinen. Giora Feidman steht wie kaum ein anderer für die Idee vom «Frieden durch Musik». Doch wie tragfähig ist diese Vision in einer polarisierten Welt?
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