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«Miguel» Marguerite Misteli und Thomas Trachsel

«Miguel» heisst eigentlich Marguerite. Miguel Misteli hat nicht nur einen aussergewöhnlichen Namen, sondern auch eine aussergewöhnliche Lebensgeschichte. Und auch Thomas Trachsel hat einen Lebenslauf mit Ecken, Kurven und Wendungen. Zwei Menschen - zwei Lebensgeschichten.

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Das Ausland und die Politik – diese zwei Themen haben Marguerite Misteli ihrem Leben schon immer begleitet. Die 78jährige, gebürtige Solothurnerin war Stadtplanerin in Mozambique. Sie hat sich in Südafrika für fairen Tourismus eingesetzt. Sie lebte mit ihrem Ehemann Herbert in Serbien und Kuba. Und dazwischen zog es sie immer wieder zurück in die Schweiz, weil Familie, Freundschaft und die Schweizer Politik auch ihr Leben bestimmen. Marguerite Misteli war Gemeinderätin und Kantonsrätin, kandidierte als erste Frau im Kanton Solothurn für den Regierungsrat und war während 4 Jahren als erste Solothurner Grüne im Nationalrat. «Ich bin ein inklusiver Mensch und Fairness ist mir wichtig», sagt sie und setzt sich für ihre Ideen mit einer erfrischenden Vehemenz ein.


Ein auffälliges Erscheinungsbild ist Thomas Trachsel: präsent, tätowiert, mit Lederarmbändern und auffälligem, silbernem Kreuz um den Hals. Jedes Detail beschreibt eine Geschichte in seinem Leben. Bereits als 7jähriger komponierte Thomas Trachsel erste Musikstücke. In der Schulzeit kritzelte er an seinen Kompositionen während dem Schulunterricht. Aber die Mär vom armen Musiker liess ihn zuerst einen anderen Weg einschlagen. Erst auf zweitem Bildungsweg verfolgte der Hägendorfer seinen Traum. Seine Symphonien werden auf der ganzen Welt gespielt und der 51jährige sagt: «Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde als das, was wir sehen. Und genau da findet man auch die Musik.» Erlebnisse und Erfahrungen zu den grossen Themen «Leben und Tod» prägen seine Werke.

Die Gesprächssendung «Persönlich» von Radio SRF 1 kommt am Sonntag, 22. Oktober 2023, 10.00 Uhr aus dem Stadttheater Solothurn.

Türöffnung 09.00 Uhr - freier Eintritt.

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