Erinnerungen wärmen. Erinnerungen machen wehmütig. Doch sollten wir uns ihrem Sog nicht zu sehr überlassen, findet Pfarrer Beat Allemand und nähert sich in seiner Predigt der Faszination «Erinnerung». Es gebe ein Jetzt. Und es gebe, so Gott will, eine Zukunft. Überhaupt: Was gälte es nicht alles zu entdecken und in das bereits Erlebte einzulagern? Irgendwie glaubt Pfarrer Beat Allemand daran, dass nichts verloren ist. Und mit den Worten von Edith Piaf: «Je ne regrette rien.»
Musikalisch gestalten den Gottesdienst der Tenebrae Choir aus London und Münsterorganist Christian Barthen. Tenebrae bedeutet «Dunkelheit». Der Chor liebt es, im Kerzenschein in Kirchenräumen zu singen und mit seiner Musik die Herzen der Zuhörenden zum Strahlen zu bringen. Alle Mitwirkenden sind professionelle Musikerinnen und Musiker aus dem Raum London, Oxford und Cambridge.