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28.07.2026, 11:08 Uhr Hunde und Hitze: Alarmzeichen erkennen und richtig reagieren

Hunde können nicht schwitzen. Darum können sie überschüssige Wärme bei heissem Wetter nicht schnell genug abbauen. Bei hohen Temperaturen ist grosse Vorsicht geboten.

Legende: Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller
Es ist unter Umständen überlebenswichtig, Symptome für einen Hitzeschlag rechtzeitig zu erkennen und zu wissen, was schlimmstenfalls zu tun ist.

Allerdings sind nicht alle Hunde oder Hunderassen gleich empfindlich für Hitze: Platt- oder kurznasige Hunde wie der Mops, Bulldoggen und Boxer sind um einiges empfindlicher als andere. Aber auch Leonberger, Berner Sennenhund, Husky, Bernhardiner und andere Rassen nördlicher Herkunft oder aus kalten Gegenden können wegen ihres dichten Haarwuchses die Hitze nur schlecht regulieren.

Alarmzeichen erkennen

Die normale Körpertemperatur eines Hundes bewegt sich zwischen 37,5 und 39 Grad, bei Welpen bis 39,5 Grad. Unter Hitzeeinwirkung kann sie schnell über 40 Grad klettern. Und über 41 Grad wird es für den Hund gefährlich, ab 42 Grad lebensgefährlich.

Überhitzung zeichnet sich durch folgende Symptome ab:
· starkes, dauerndes Hecheln (hohe Atemfrequenz, schwere Atmung) verbunden mit vermehrtem Speichelfluss, heraushängende Zunge und langgestreckter Hals
· beschleunigte Herzfrequenz
· erhöhte Körpertemperatur
· Hund sucht nach einem kühlen Ort

Achtung! Ohne Abkühlung folgt der Hitzschlag.


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