Segen und Fluch haben sich bis heute ausserhalb der Kirchenmauern erhalten - das zeigt dieser Beitrag, den Andres Streiff zusammen mit Konfirmanden von Pfarrer E. Benz aus Regensdorf gestaltet hat. Wer heute das Wort "Segen" hört, denkt nicht nur an den Segen, den der Pfarrer in der Kirche erteilt, sondern auch an den Segen im gewöhnlichen Alltag. Mit den Worten "Fluch" oder "Fluchen" assoziieren wir grobe Redensarten oder "unanständige" Wendungen, was allerdings mit der ursprünglichen Bedeutung von fluchen oder verfluchen kaum etwas gemein hat. Jemanden verfluchen heisst eigentlich, jemandem Böses wünschen, ihn unter Gottes Strafe stellen. Neben den theologischen Deutungen haben Fluch und Segen auch sehr aufschlussreiche psychologische Aspekte.
[Hinweis: Die publizierten Daten stammen aus dem internen SRF-Archivsystem.]
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