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27.02.2026, 13:00 Uhr Serge Bavaud: «Spione fühlen sich wohl in der Schweiz»

Seit gut 100 Tagen ist Serge Bavaud Direktor des Nachrichtendienstes des Bundes. Er übernahm in einer schwierigen Zeit: Die Bedrohungslage hat sich verschlechtert, gleichzeitig hat eine Reorganisation den NDB geschwächt. Wo steht der Geheimdienst heute? Serge Bavaud ist zu Gast bei Simone Hulliger.

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Die Umstrukturierung war zu viel für den Nachrichtendienst, räumt Bavaud ein, das Personal war ermüdet. Auch die Zusammenarbeit mit den Kantonen habe nicht mehr so funktioniert, wie sie sollte.
Er ist aber überzeugt, dass er seit seinem Amtsantritt erste Verbesserungen initiieren konnte. Das sei wichtig, denn der NDB sei gefordert.
Die Bedrohungslage habe sich verschlechtert. Die Schweiz befinde ich in einem hybriden Krieg. Ausserdem sei die Gefahr von Terrorismus und gewaltbereitem politischem Extremismus gross. Um all den Anforderungen gerecht zu werden, fordert Bavaud mehr Mittel.
Serge Bavaud war vorher Leiter des Zentrums für Krisenmanagement im Departement des Äussern (EDA). Seit November 2025 leitet er den Nachrichtendienst des Bundes.

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