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EM 2024 – letzte Vorbereitungen vor dem Fussballturnier
Aus SRF Kids News vom 13.06.2024.
abspielen. Laufzeit 13 Minuten 59 Sekunden.

Interview zum EM-Start Kinder fragen Natistars: «Hast du manchmal Heimweh, Shaqiri?»

Am Samstag bestreitet die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft der Herren ihr erstes Gruppenspiel an der Europameisterschaft 2024 gegen Ungarn. Nach dem Testspiel gegen Estland, das im Vorfeld stattfand, haben sich Nati-Spieler Xherdan Shaqiri und Silvan Widmer Zeit genommen, Fragen der elfjährigen SRF-Kids-Kinderreporterin Mia zu beantworten.

Xherdan Shaqiri

Schweizer Nati-Spieler

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Er ist einer der erfolgreichsten Spieler der Schweizer Fussballnationalmannschaft. Xherdan Shaqiri hat schon über 120 Länderspiele bestritten und mehr als 30 Tore für die Schweiz geschossen. 1991 in Kosovo geboren, ging seine Karriere in Basel los und brachte ihn unter anderem nach München, Mailand und Lyon. Aktuell ist er beim Chicago Fire FC in den USA unter Vertrag.

Silvan Widmer

Schweizer Nati-Spieler

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Der Aussenverteidiger Silvan Widmer spielt seit 2014 in der Schweizer Nationalmannschaft und ist aktuell beim 1. FSV Mainz 05 in der deutschen Bundesliga unter Vertrag. Der gebürtige Aargauer hat bisher mehr als 40 Länderspiele bestritten und drei Tore für die Schweiz erzielt.

SRF: Ihr seid bei der letzten WM ins Viertelfinale gekommen. Was sind eure Ziele für diese EM?

Silvan Widmer: Wir fokussieren uns auf die Gruppenphase. Dort haben wir vier schwierige Spiele vor uns. Darum heisst es erst mal: Gruppenphase überstehen!

Während der EM seid ihr sehr lange weg. Aus Schullagern weiss ich, dass ich jeweils Heimweh bekomme, wenn ich längere Zeit weg bin. Kennt ihr das?

Silvan Widmer: Gute Frage. Ich habe kein Heimweh, wenn ich weg bin. Und doch vermisse ich meine Frau und meine Kinder. Darum bin ich sehr froh, dass sie uns ab und zu im Hotel besuchen können. Das wird sicher eine gute Ablenkung sein.

Wir spielen oft Uno im Bus.
Autor: Xherdan Shaqiri Nati-Spieler

Xherdan Shaqiri: Ja, sicher. Es ist immer so, dass du deine besten Freunde und deine Familie vermisst, wenn du länger weg bist. Gleichzeitig freut man sich natürlich sehr, solch ein grosses Turnier für das eigene Land spielen zu können. Das ist immer etwas Schönes. Das geniessen wir auch. Aber klar, je länger man im Ausland ist, desto mehr vermisst man die Menschen.

Wenn du deine Familie vermisst oder andere Probleme hast: Hast du einen besten Freund in der Nati, mit dem du dich austauschst?

Silvan Widmer: Ich habe ein sehr enges Verhältnis zu Yann Sommer. Auch zu Michel Aebischer und vielen weiteren. Wir sind füreinander da, man hat ein offenes Ohr. Wir verbringen viel Zeit zusammen hier an der EM und es ist wichtig für den Zusammenhalt, dass wir einander unterstützen.

Nach den Spielen dürfen wir etwas Ungesundes essen.
Autor: Silvan Widmer Nati-Spieler

Xherdan Shaqiri: Wir spielen oft Uno im Bus. Und wir machen auch sonst viel zusammen. Wir haben sehr viel Spass miteinander.

Mia mit Trikot von Shaqiri
Legende: Nach dieser Frage muss Xherdan Shaqiri wegen eines Termins weiter. Vorher überreicht er Mia jedoch noch sein unterschriebenes Trikot, das er gegen Estland trug. «Shaq» ist ihr absoluter Lieblingsspieler. SRF

Dürft ihr während der EM auch mal ungesunde Sachen essen, oder gibt es immer nur Salat?

Silvan Widmer (lacht): Es ist so: Nach den Spielen dürfen wir etwas Ungesundes essen. Aber sonst ist es schon wichtig, auf die Ernährung zu schauen. Das merke ich auch, je älter ich werde. Darum kommt eigentlich nur Gesundes auf den Teller.

Ich konnte mich ja vorher schon ein wenig in der Garderobe umschauen. Wer ist deiner Meinung nach der Lustigste dort?

Silvan Widmer: Haha. Also Breel Embolo ist sehr lustig. Fabian Rieder ist auch sehr lustig. Und Yann Sommer haut auch gerne mal einen Spruch raus. Es gibt jetzt nicht einen, bei dem ich sagen muss: Er ist der absolute Clown. Generell haben wir aber schon eine lustige Mannschaft.

Hast du vor dem Spiel ein spezielles Glücksritual?

Silvan Widmer: Für mich ist es wichtig, dass ich mich sehr gut aufwärme. Das fängt schon in der Kabine an. Ich nehme mir Zeit für meinen Körper. Ich setze mich aufs Velo, mache Stretch-Übungen und bereite mich auf das Spiel vor. Ein spezielles Ritual habe ich aber nicht.

Das Gespräch führte SRF-Kids-Kinderreporterin Mia.

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