Tierzahnärzt:innen untersuchen die Zähne von Tieren, behandeln Zahnkrankheiten und sorgen dafür, dass die Tiere schmerzfrei fressen können.
Als Tier-Zahnärztin brauche ich das ähnliche Werkzeug wie bei Menschen – einfach in gross.
Julie Schwechler ist Tierärztin und hat sich auf die Zahnmedizin von Pferden, Ponys und Eseln spezialisiert. Bei ihrer Arbeit trägt sie keinen weissen Kittel, sondern bequeme Kleider, die auch mal dreckig werden dürfen.
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Bild 1 von 4. Für Julie ist die Stirnlampe besonders wichtig, denn so kann sie gut ins Pferdemaul hineinsehen. Es geht nämlich echt tief hinein! Bildquelle: SRF Kids.
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Bild 2 von 4. Für die Zahnkontrolle benötigt Julie einige Werkzeuge. Bildquelle: SRF Kids.
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Bild 3 von 4. Das ist richtig anstrengend! Für die Zahnkontrolle bei so grossen Tieren braucht Julie viel Kraft. Die Werkzeuge sind nämlich auch nicht gerade leicht! Bildquelle: SRF Kids.
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Bild 4 von 4. Auch Kinderreporterin Isabel darf die Zähne berühren – so mutig! Bildquelle: SRF Kids.
Julie ist viel unterwegs. Sie besucht die Pferde dort wo sie leben: in ihren eigenen Ställen. Denn in ihrer gewohnten Umgebung fühlen sich die Tiere wohler. Nicht nur für uns Menschen, sondern auch für Pferde kann der Besuch von Zahnärzt:innen etwas unangenehm sein.
Ab und zu wurde ich auch schon in den Finger gebissen. Ich muss bei der Arbeit also immer gut aufpassen.
Wusstest du, dass Pferde auch Karies, also Löcher, bekommen können? Hier erfährst du mehr darüber:
Tierische Zahn-Fakten
- Pferde haben mehr Zähne als Menschen: Ein erwachsenes Pferd hat je nach Geschlecht zwischen 36 und 44 Zähne. Stuten haben 36 bis 40 Zähne, Hengste 40 bis 44 Zähne. Menschen haben normalerweise 32 Zähne.
- Bei Nagetieren hören die Schneidezähne nie auf zu wachsen: Biber, Mäuse und andere Nagetiere müssen deshalb ständig nagen. So nutzen sich ihre Zähne ab und bleiben in der richtigen Länge.
- Haie verlieren Tausende Zähne in ihrem Leben: Hinter den sichtbaren Zähnen warten mehrere Reihen Ersatzzähne. Geht ein Zahn verloren, rückt der nächste nach. Manche Haiarten verlieren und ersetzen im Laufe ihres Lebens Zehntausende Zähne.
- Schnecken haben Zähne auf ihrer Zunge: Statt eines Gebisses besitzen Schnecken eine sogenannte Radula, eine Raspelzunge mit Tausenden winzigen Zähnchen. Damit schaben sie Nahrung von Pflanzen oder Steinen ab.
- Giraffen haben vorne oben keine Schneidezähne: Dort befindet sich eine harte Kauplatte. Zusammen mit ihrer langen Zunge und den unteren Schneidezähnen können Giraffen damit geschickt Blätter von Bäumen abreissen.
- Delfine haben viele Zähne, kauen aber nicht: Je nach Art haben Delfine bis zu etwa 100 Zähne. Mit ihnen halten sie Fische fest. Anschliessend schlucken sie ihre Beute meistens im Ganzen herunter.
- An den Zähnen erkennt man oft, was ein Tier frisst: Fleischfresser wie Löwen haben lange, spitze Fangzähne zum Festhalten von Beute. Pflanzenfresser wie Pferde oder Kühe besitzen breite Backenzähne, mit denen sie Pflanzen zermahlen.
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