Film-Tipp: «Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt»

Auf einem Planeten stösst die Besatzung der Nostromo auf ein verlassenes Raumschiff. Sie wird von einem ausserirdischen Wesen angegriffen. In Ridley Scotts «Alien» spielt Sigourney Weaver die Hauptrolle. Ihr Gegenspieler wurde von dem kürzlich verstorbenen Schweizer Künstler H. R. Giger entworfen.

Menschen untersuchen ein Artefakt in einem Raumschiff. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Raumschiffbesatzung untersucht ein Artefakt. SRF/Paramount

Auf dem Rückflug des Raumfrachters Nostromo zur Erde empfängt der Bordcomputer Mother ein Signal von einem unbekannten Planeten. Der als Notrufsignal interpretierten Botschaft folgend ändert der Computer den Kurs des Schiffs und weckt dessen siebenköpfige Besatzung.

Zusatzinhalt überspringen

Sendeplatz

Samstag um 23:40 Uhr auf SRF zwei

Bei der Erkundung des scheinbar verlassenen Wracks, von dem das Signal ausgeht, wird der Astronaut Kane (John Hurt) von einem frischgeschlüpften ausserirdischen Wesen angegriffen. Der Wissenschaftsoffizier Ash (Ian Holm) missachtet die Quarantänebestimmungen und holt den infizierten Kollegen an Bord. Versuche, das Wesen von Kanes Gesicht zu lösen, scheitern. Doch nach 48 Stunden fällt es von selbst ab, und das Opfer scheint wohlauf.

Eine Frau im Astronautenanzug. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Sigourney Weaver als Ellen Ripley. SRF/Paramount

Aber weit gefehlt. Das ausserirdische Wesen hat im Innern von Kane ein Ei gelegt, dessen Insasse sich bald brutal einen Weg ins Freie bahnt. Mit rasendem Tempo entwickelt sich der achte Passagier zu einem grossen, insektenähnlichen Wesen und dezimiert aus dem Hinterhalt die Mannschaft von Captain Dallas (Tom Skerritt). Zum Schluss steht der ausgewachsenen Kampfmaschine nur noch die Erste Offizierin Ellen Ripley (Sigourney Weaver) gegenüber, und sie hat keine Lust zu sterben.

Oscar für H. R. Giger

Für die Gestaltung des originellsten Monsters der Filmgeschichte erhielt der vor Kurzem verstorbene Schweizer Künstler H. R. Giger einen Oscar. «Giger hat hier ausserordentliche, sehenswerte Arbeit geleistet», stellte auch der «Tages-Anzeiger» fest. «Alien» avancierte augenblicklich zum wegweisenden Kulterfolg. «Terminator»-Regisseur James Cameron griff die Horrorstory in «Aliens» in actiongeladener Manier auf. Dem Werbefilmer David Fincher bot «Alien 3» den Einstieg ins Spielfilmbusiness.

Der Franzose Jean-Pierre Jeunet, der mit «Le fabuleux destin d'Amélie Poulin» weltweit Erfolge feierte, zeichnete für den vierten Teil der Monstersaga verantwortlich: «Alien – Die Wiedergeburt». 2012 schliesslich lieferte wiederum Ridley Scott mit «Prometheus» ein Prequel zu «Alien».

Neben dem sich stets verändernden Alien-Monster spielte Sigourney Weaver die Hauptrolle in allen vier «Alien»-Filmen als abgebrühte Offizierin Ellen Ripley. Seit 2009 hat sich Weaver einer neuen Science-Fiction-Reihe verschrieben: Sie spielte im bislang erfolgreichsten Film aller Zeiten, «Avatar», mit und ist auch für dessen drei Fortsetzungen als Darstellerin gesetzt.