Film-Tipp des Tages: «Celeste & Jesse Forever»

Celeste und Jesse haben früh geheiratet. Doch die Ehe funktioniert nicht mehr. Celeste, die im Gegensatz zu Jesse eine erfolgreiche Karriere verfolgt, will die Scheidung. Trotzdem wollen sie beste Freunde bleiben, was Jesse leicht fällt, Celeste jedoch auf eine emotionale Achterbahn schickt.

Eine Frau und ein Mann machen Grimassen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Rashida Jones als Celeste, Andy Samberg als Jesse. SRF/DCM

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Sendeplatz

Donnerstag um 20:00 Uhr auf SRF zwei

Celeste (Rashida Jones) und Jesse (Andy Samberg) sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit ein Liebespaar und haben sehr früh geheiratet. Inzwischen hat Celeste eine eigene Marketingagentur aufgebaut und verfolgt zielstrebig ihre Karriere, während der Gelegenheitsgrafiker Jesse sich in einem Dauerzustand zwischen Arbeitslosigkeit und Teilzeitjobs einigermassen gemütlich eingerichtet hat. Über die Jahre aber kann ihre Beziehung den Schwierigkeiten die eine so früh eingegangene Ehe mit sich bringt, nicht standhalten.

So kommt es, dass sich die beiden trennen. Trotzdem kommen sie nicht ohne einander aus und verbringen weiterhin viel Zeit zusammen. Sie unterstützen sich weiterhin bei ihren unterschiedlichen Projekten und gegenüber ihren gemeinsamen Freunden machen die beiden immer noch den Eindruck eines verliebten Paares.

«Leichtfüssige Liebeskomödie über Grossstadtneurotiker»

Als sie nach einem weiteren Abend zusammen wieder gemeinsam im Bett landen, erwachen die alten Gefühle. Jetzt will Jesse seine alte Liebe zurückgewinnen, doch Celeste lehnt ab. Das ist ein Fehler, wie sich herausstellt, denn als Jesse ihr nach einiger Zeit seine neue Freundin vorstellt, erwachen auch bei Celeste wieder Gefühle für den Ex.

Drehbuchautorin und Hauptdarstellerin Rashida Jones («The Social Network») verarbeitete viel persönlich Erlebtes in «Celeste & Jesse Forever» und fand mit Andy Samberg das perfekte Gegenüber in der Rolle des Jesse. Das Resultat ist eine Indie-Perle, die sich traut, andere Wege zu gehen als die im allgegenwärtigen Konformismus verharrenden romantischen Komödien neueren Zuschnitts. «Celeste & Jesse» sei, so «Der Spiegel» «eine kluge, leichtfüssige Liebeskomödie über Grossstadtneurotiker, die vor allem bei den witzigen Dialogen den kauzigen Charme des Vorbilds Woody Allen erreicht.»