Film-Tipp des Tages: «Das fünfte Element»

Alle 5000 Jahre materialisiert sich im All böse Antimaterie, um alles Leben auszulöschen. Nicht ganz freiwillig wird Bruce Willis als Taxifahrer Corben Dallas zu einem Anführer des Widerstandes, der mithilfe von Klon Leeloo (Milla Jovovich) die Elemente des Guten gegen das Böse in Stellung bringt.

Bruce Willis vor brennendem Hintergrund. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Wie so oft kommt Bruce Willis nicht unverletzt davon. Copyright SRF/Gaumont

Zusatzinhalt überspringen

Sendeplatz

Samstagabend um 21:50 Uhr auf SRF zwei.

Im Jahr 2259 ist die Menschheit akut bedroht. Aus dem All nähert sich das absolut Böse der Erde, um - wie alle 5000 Jahre - den Versuch zu starten, das Leben komplett auszulöschen. Das Einzige, was die Welt jetzt noch retten kann, sind vier von den fremden Mondoshawan auf ihrem Planeten gehütete Steine sowie ein geheimnisvolles fünftes Element.

Taxifahrer als Retter der Menschheit

Auf dem Weg zur Erde wird das Mondoshawan-Transportschiff aber überfallen, die Steine werden gestohlen, und das fünfte Element wird zerstört. Hinter dem Überfall steckt Zorg (Gary Oldman), ein Waffenhändler, der eigennützig mit dem absolut Bösen paktiert. Die Lage scheint aussichtslos. Dann aber gelingt es Wissenschaftlern, aus Resten des gemeuchelten fünften Elements den Klon Leeloo (Milla Jovovich) zu schaffen.

Kaum ist dieses Wesen zum Leben erweckt, flüchtet es auch schon aus dem Labor und landet dabei im fliegenden Taxi von Corben Dalles (Bruce Willis). Widerwillig nimmt dieser sich Leeloos an und gerät dadurch ins Visier von Zorgs Häschern. Wieder glaubt man die Welt verloren, doch die Widerlinge haben ihre Rechnung ohne den schlecht rasierten Taxifahrer gemacht, der in Folge das Schicksal der Menschheit in seine Hände nimmt.

Passionsprojekt von Luc Besson

Zu seiner Entstehungszeit war «Das fünfte Element» mit 90 Millionen US-Dollar der teuerste je in Frankreich realisierte Film. Der heute vornehmlich als Produzent tätige Luc Besson («Léon», «Nikita») machte beim Drehen seines lange gehegten Wunschprojekts praktisch alles selber. Als Regisseur, Autor, Produzent und Kameramann in Personalunion konnte er dem Film eine sehr persönliche Note geben. Besson jongliert mit unzähligen Zitaten aus Lieblingsfilmen; dazu hatte er freie Hand beim Entwurf des Filmlooks und konnte beispielsweise den Comicautor Moebius als Designer beiziehen. Als Kostümdesigner engagierte er das Enfant terrible der Modebranche, den Franzosen Jean-Paul Gaultier.

Auch bei der Wahl des Hauptdarstellers setzte er mit Bruce Willis seinen Wunschkandidaten durch. Willis - mit stoischem Understatement - ist wie immer die perfekte Wahl als Held, der im überhitzen Weltalltrubel stets die Ruhe bewahrt und gleichzeitig die Gegner mit coolen Sprüchen abserviert. In Nebenrollen glänzen der Brite Ian Holm, der aus «Rush Hour» bekannte Chris Tucker sowie Bessons Exfrau Milla Jovovich.