Film-Tipp des Tages: Findet Nemo

Aus Neugierde gerät der kleine Clownfisch Nemo ins Netz eines Zierfischverkäufers und landet kurz darauf in einem Aquarium in Sydney. Sein ängstlicher Vater nimmt seinen ganzen Mut zusammen, um seinen Sohn wiederzufinden. Er beginnt, den Ozean nach Nemo abzusuchen.

Trickfilm-Unterwasserszene mit einer erwachsenen und einer jungen Wasserschildkröte und zwei Clownfischen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Neue Freunde: Dorie, Marlin und die Crush, die Schildkröte. SRF/Disney/PIXAR

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Sendeplatz

Dienstag um 20:00 Uhr auf SRF zwei

Sorgenfrei und fröhlich durchkämmen der kleine Clownfisch Nemo und sein zwar freundlicher, aber etwas ängstlicher Vater die Gefilde des heimatlichen Korallenriffs. Übermütig wagt sich Nemo eines Tages weit aus dem sicheren Riff heraus und gerät prompt an einen Taucher, der ihn einfängt und später an einen Zierfischverkäufer verscherbelt.

Vom Geschäftstresen aus landet der kleine Clownfisch schliesslich im Praxisaquarium eines Zahnarztes, der seinem Gewerbe im australischen Sydney nachgeht. Nach und nach lernt Nemo die Bewohner seines engen Käfigs kennen. Bald schon entwickeln er und seine Leidensgenossen einen Ausbruchsplan. Doch die Zeit drängt, denn die todbringende Zahnarztnichte Darla hat sich angekündigt.

Vater sucht verlorenen Sohn

Im selben Moment, an einem weit entfernten Ort, beschliesst der verzweifelte Vater Nemos, die Suche nach dem Sohn aufzunehmen. Begleitet wird der furchtsame Zierfisch von der sehr, sehr vergesslichen Artgenossin Dory. Unterwegs treffen die beiden auf viele höchst skurrile, ein paar gefährliche, aber auch zahlreiche freundliche Meeresmitbewohner. Und als sich die Gerüchte über den Aufenthaltsort Nemos zu verdichten beginnen, nehmen der Vater und seine Begleiterin Kurs auf Sydney.

Das Mass aller Dinge im digitalen Animationsfilm

Im Bereich des digitalen Animationsfilmes gelten die Pixar-Studios als das Mass aller Dinge. Nicht nur beherrschen die Kalifornier die Technik der virtuellen Bilderzeugung perfekt, ihnen gelingt es auch, den am Computer geschaffenen digitalen Kreaturen Leben, Geist und Witz einzuhauchen.

Von «Toy Story» über «Das grosse Kabbeln» zu «Toy Story 2», von «Die Monster AG» und «Die Fantastischen» über «Findet Nemo», «Cars» zu «Ratatouille» - was immer die Trickzauberer in die Hand nehmen, verwandeln sie in reines Trickfilmgold. Nicht nur verbesserte sich von Mal zu Mal die Gestaltungstechnik, auch die Storys wurden immer raffinierter. Trotz Geldgeber Disney im Hintergrund war Pixar darauf bedacht, weder den Zeigefinger allzu moralinsauer in die Höhe zu halten noch sich in selbstverliebter Zitierwut zu verlieren.

 Herzergreifende Geschichten für jung und alt

Das führte dazu, dass alle Pixar-Filme mit ihren nur vordergründig simplen Kindergeschichten weltweit die Herzen von jung und alt eroberten. 2007 landete das Studio einen weiteren Kinohit mit «Wall-E», der Geschichte eines niedlichen Müllroboters, der sich im Jahr 2700 in eine Hightechschönheit der eigenen Gattung verliebt und mit ihr die Erde vor dem Untergang rettet. Dem Luftballonmärchen «Oben» liessen die Pixar-Studios die Sequels «Toy Story 3» und «Cars 2» folgen, bevor sie mit «Brave» einen neuen Stoff auf die Leinwand brachten. Derzeit ist im Kino die Vorgeschichte zu «Die Monster AG» zu sehen. Der «Nemo»-Stoff dürfte 2015 in der Fortsetzung «Finding Dory» erneut Kinderaugen zum Leuchten bringen.