Film-Tipp des Tages: Ghost Town - Wen die Geister lieben

David Koepp, der Autor von Kinohits wie «Illuminati», versuchte sich mit «Ghost Town - Wen die Geister lieben» erfolgreich als Regisseur einer leichten Komödie. Dabei erweist sich die Besetzung der Hauptrolle mit dem britischen Kultkomiker Ricky Gervais («The Office») als besonderer Pluspunkt.

Ein Mann im Bett wird nachts im Bett von einer Gruppe toter Menschen umringt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Sieht Gespenster: Ricky Gervais als Dr. Bertram Pincus (ganz l.). SRF/Dreamworks LLC.

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Sendeplatz

Dienstagnacht um 00:15 Uhr auf SRF zwei.

Der New Yorker Geschäftsmann Frank Herlihy (Greg Kinnear) wird von einem Bus überfahren. Weil ihn Unerledigtes auf der Erde hält, wandelt er - von den Lebenden unerkannt und ungehört - als Geist durch die Strassen. Zur selben Zeit wird der misanthropische Zahnarzt Bertram Pincus (Ricky Gervais) im Spital operiert. Wie er später erfährt, war er während der Operation sieben Minuten «klinisch tot», und nur ein Wunder brachte ihn ins Leben zurück.

Pincus sieht tote Menschen

Eigentlich wäre dies ein Grund, sich zu freuen, doch seit seiner mirakulösen Rückkehr von den Toten sieht ausgerechnet der Grantler Pincus als einziges lebendes Wesen all die Geister, die - wie Frank - unerlöst durch die Strassen ziehen. Als diese realisieren, dass der Zahnarzt sie sehen und hören kann, hat Pincus zu seinem Verdruss sofort eine Menge neue «Freunde». Sie alle hoffen inständig, über ihn mit den Angehörigen, die ihrer Himmelfahrt im Wege stehen, in Kontakt treten zu können.

Geister sind eine Belästigung

Pincus fühlt sich aber vor allem eines: belästigt. Er ist heilfroh, als ihm Frank gegen einen kleinen Gefallen anbietet, ihm all die anderen Geister vom Halse zu schaffen. Der Zahnarzt willigt ein, und Frank macht sich daran, die anderen Bittsteller zu vertreiben. Als Gegenleistung soll Pincus verhindern, dass sich Franks Witwe Gwen (Téa Leoni) wieder vermählt, insbesondere nicht mit dem Gutmenschen Richard (Billy Campbell) - keine leichte Aufgabe für den Miesepeter, vor allem weil er schon nach kurzer Zeit die schöne Frau für sich selbst erobern möchte.