Film-Tipp des Tages: Ich - Einfach unverbesserlich

Die Macher von «Ice Age» und «Horton hört ein Hu» haben mit dem spitznasigen Gru, im Original gesprochen von Steve Carrell, einen Antihelden erschaffen, der einem trotz seiner Bösartigkeit gleich ans Herz wächst.

Ein Trickfilm-Mann und zwei gelbe Trickfilmfiguren sitzen in einem militärisch anmutenden Fahrzeug. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nicht-so-böser Bösewicht: Gru. SRF/Universal Studios

Der spitznasige Gru (Stimme Original: Steve Carrell / Deutsch: Oliver Rohrbeck) hat nur ein Ziel: Er will der fieseste, unausstehlichste, garstigste Bösewicht aller Zeiten sein und lässt dies seine Umgebung bei jeder Gelegenheit spüren. Angetrieben dazu wird er von seiner gestrengen Mutter (Julie Andrews / Kerstin Sanders-Dornseif) und unterstützt von Doktor Nefario (Russell Brand / Peter Groeger) und einer Heerschaar kleiner gelber Wesen, die ihm absolut ergeben sind.

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Sendeplatz

Dienstag um 20:00 Uhr auf SRF zwei.

Als die Nachricht um die Welt geht, die Pyramide von Giseh sei gestohlen worden, ist Gru fuchsteufelswild. Sein grösster Widersacher, der schnoddrige Jungschurke Vector (Jason Segel / Jan Delay), steckt hinter diesem Coup. Grus nächstes Ziel ist es nun, den Mond zu entwenden und damit Vector zu übertrumpfen. Um seinen Plan in die Tat umzusetzen braucht er jedoch den sogenannten Schrumpfstrahler. Doch die begehrte Maschine landet in Vectors Händen.

Mädchen erreichen das Unmögliche

Grus Versuche in Vectors Festung einzudringen, bleiben vorerst erfolglos. Doch dann beobachtet er, wie drei kleine Mädchen ohne Probleme bei Vector ein- und ausgehen. Es sind die Waisenmädchen Edith (Dana Gaier / Derya Flechtner), Agnes (Elsie Fisher / Sarah Kunze) und Margo (Miranda Cosgrove / Friedel Morgenstern), die für das Waisenhaus Kleingebäck verkaufen - eine Versuchung, der Vector nicht widerstehen kann. Kurzerhand adoptiert Gru die drei Kleinen und schlägt bei ihrer nächsten Gebäcklieferung zu. Dem Diebstahl des Mondes scheint nichts mehr im Weg zu stehen.

Doch Gru hat nicht mit Edith, Agnes und Margo gerechnet: Überglücklich, endlich einen Adoptivvater gefunden zu haben, lassen sich die drei nicht von seiner ablehnender Ruppigkeit entmutigen. Sie zeigen ihm ihre Zuneigung und öffnen ihm nach und nach die Augen für die schönen Seiten des Lebens. Und plötzlich scheint es Gru nicht mehr so wichtig, der fieseste Schurke aller Zeiten zu sein.