Film-Tipp des Tages: Image Problem

Ein satirischer Dokumentarfilm, der augenzwinkernd und mit eigenwilligen Mitteln den Mangel an Solidarität und die zunehmende Fremdenfeindlichkeit in der Schweiz entlarvt.

Zwei Männer und zwei Frauen sitzen auf einer roten Bank und schwingen Schweizer-Fähnli. Im Hintergrund ist ein Berg zu sehen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Grüsse aus der Schweiz an die Nachbarländer. SRF/TONUNDBILD GmbH/Simon Baumann/Andreas Pfiffner

Die Schweiz sieht sich gerne als Hort der Freiheit und der Unabhängigkeit. Doch ihr Image ist bei weitem nicht mehr so glanzvoll, wie die Schweizerinnen und Schweizer dies gerne hätten. Fast täglich demontieren negative Schlagzeilen zu Steuerstreit, Bankgeheimnis oder Einschränkung der Personenfreizügigkeit das Bild der neutralen, demokratischen Schweiz.

Satirischer Dokumentarfilm

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Sendeplatz

Mittwoch um 20:00 Uhr auf SRF zwei und im SRF Player.

Die beiden Filmemacher Simon Baumann und Andreas Pfiffner wollen die Schweiz wieder in ein besseres Licht rücken. Wie dies möglich wär, wissen die beiden auch nicht so genau. Also befragen sie kurzerhand authentische Bürgerinnen und Bürger auf der Strasse, ziehen von Einfamilienhaus zu Einfamilienhaus und wagen sogar einen Sprung ins deutsche Nachbarland. Auch PR-Fachleute und einen deutschen Image-Fachmann ziehen sie hinzu.

Entstanden ist ein satirischer Dokumentarfilm, der mit eigenwilligen Mitteln den Mangel an Solidarität und zunehmende Fremdenfeindlichkeit im Kleinstaat Schweiz entlarvt. Der Film, am Filmfestival Locarno 2012 uraufgeführt, wurde zu einem der meistdiskutierten Werke am Festival.

Sendung zu diesem Artikel

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    SRF zwei 13.11.2013 20:00

    Schweizer Film
    Image Problem – ein satirischer Dokumentarfilm

    13.11.2013 20:00

    Das Image der Schweiz leidet unter Steuerstreit, Bankgeheimnis und Fremdenfeindlichkeit. Höchste Zeit das ramponierte Ansehen unseres Heimatlandes im Ausland wieder herzustellen. Die Filmemacher Simon Baumann und Andreas Pfiffner wagen den Versuch einen «Imagefilms» für ihr Heimatland zu machen.