Film-Tipp des Tages: «James Bond 007 - Im Angesicht des Todes»

Max Zorin plant, Silicon Valley zu überfluten. Er will die gesamte Computerchip-Produktion lahmlegen und die Weltherrschaft an sich reissen. Eine heikle Mission für Geheimagent 007, der es nicht nur mit dem Psychopathen Zorin, sondern auch mit dessen brutaler Assistentin May Day zu tun bekommt.

Roger Moore als James Bond verfolgt jemanden mit gezückter Pistole. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Verfolgungsjagd Roger Moore als James Bond SRF/Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc.

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Sendeplatz

Samstagabend um 22:50 Uhr auf SRF zwei.

Der Prototyp eines neuartigen Mikrochips, der selbst einer Atomexplosion standhalten würde, landet in den Händen des KGB. Beim Versuch, den Russen diesen wieder zu entwenden, stirbt Geheimagent 003 in Sibirien. James Bond (Roger Moore), berühmtester Geheimagent Seiner Majestät, übernimmt. Er bringt den Chip in Sicherheit und heftet sich an die Fersen des Hauptverdächtigen: Max Zorin (Christopher Walken), Inhaber der Zorin Industries und hochintellektueller Psychopath, hat die Informationen an die Russen weitergegeben. Die wilde Verfolgungsjagd führt Bond von Frankreich, wo er unter Zorins Stallungen ein Geheimlabor entdeckt, weiter nach San Francisco.

Diabolischer Plan

Gemeinsam mit der attraktiven Seismologin Stacey (Tanya Roberts) kommt er dort Zorins teuflischem Plan auf die Spur: Mit Explosionen entlang des San-Andreas-Grabens will dieser das Silicon Valley überfluten und damit die gesamte Computerchip-Produktion lahmlegen, um sich selbst das Monopol zu sichern. Bevor Bond die Welt vor dem Niedergang bewahren kann, muss er jedoch seine eigene Haut retten. Zorin hat seine Assistentin May Day (Grace Jones) auf ihn angesetzt. Die exotische Schönheit hat ein paar wirklich handfeste Tricks auf Lager, um den coolen Briten unschädlich zu machen.

Weltberühmte Kulissen

Ein gradliniger Plot, tolle Action und Stunts auf Eiffelturm und Golden Gate Bridge machen den 14. Kinoauftritt des berühmten britischen Geheimagenten zu einem unterhaltsamen Vergnügen. Die Eingangssequenz mit einer rasanten Verfolgungsjagd auf Skiern gehört zu den besten Bond-Intros überhaupt. «A View to a Kill» ist Moores siebtes und gleichzeitig letztes Bond-Abenteuer. Er begann seine Karriere als cooler Agent 1973 mit «Live and Let Die». Lois Maxwell, die seit dem ersten Bond «Dr. No» die treue Miss Moneypenny spielte, hat ebenfalls in diesem Film ihren letzten Auftritt.

Disco-Ikone als Bösewichtin

Als Bösewichte agieren Hollywoodschauspieler Christopher Walken als Max Zorin und Grace Jones, die Ikone der Disco-Ära, als seine schlagkräftige Assistentin May Day. Regisseur John Glen ist ein Bond-Habitué: Er führte ebenfalls Regie bei «For Your Eyes Only», «The Living Daylights», «Licence to Kill» und «Octopussy». Den Titelsong zu «A View to a Kill» steuerte die Pop-Band Duran Duran bei.