Film-Tipp des Tages: «Mission: Impossible»

Hollywoodstar Tom Cruise spielt den CIA-Agenten Ethan Hunt, der von den eigenen Leuten verraten wurde. Diesen ersten, enorm erfolgreichen Kinofilm nach der Fernsehserie «Mission: Impossible» inszenierte der Hitchcock-Verehrer Brian De Palma.

Ein Mann hängt kopfüber an einem Seil und bedient einen Computer. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Tom Cruise hackt sich als Agent Ethan Hunt ins Netzwerk der CIA. SRF/Paramount Pictures Corporation

Eine Spezialeinheit der CIA soll in Prag den Diebstahl und die Übergabe einer Namensliste sämtlicher US-Agenten verhindern und den Verräter überführen. Aber die geheime Mission in der US-Botschaft geht schief; die Liste verschwindet, und bis auf Ethan Hunt (Tom Cruise) werden alle Spezialagenten eliminiert. Hunts Chef und väterlicher Freund Jim Phelps (Jon Voight) stürzt blutüberströmt in die Moldau.

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Sendeplatz

Sonntagabend um 22:10 Uhr auf SRF zwei

Dem Maulwurf auf der Spur

Beim Treffen mit einem Kontaktmann realisiert Hunt, dass die ganze Aktion eine Falle war, um einen Maulwurf zu enttarnen - und dass er selbst im Verdacht steht, dieser Verräter zu sein. Mit einer spektakulären Aktion kann Hunt entkommen und untertauchen. Die einzige Chance, sein Leben und seinen Ruf zu retten, ist nun die Enttarnung des wirklichen Maulwurfs. Dabei behilflich sind ihm nicht nur Phelps schöne Frau Claire (Emmanuelle Béart), sondern eine Reihe loyaler Kumpel wie die Exagenten Krieger (Jean Reno) und Luther (Ving Rhames). Mit ihnen plant Hunt ein schier unmögliches Unterfangen, eben eine «Mission Impossible»: den Einbruch in den perfekt gesicherten Computerraum der CIA.

Erster Teil der Erfolgsserie

Dieser Actionthriller war die erste Produktion von Tom Cruises eigener Firma und wurde gleich zu einem Kinohit. Als Regisseur engagierte Cruise den Hitchcock-Verehrer Brian De Palma, der den komplizierten Plot mit fulminanten Stunts und Verfolgungsjagden, Hochspannungs-Sequenzen und einigen nostalgischen Stimmungen traditioneller Agenten-Thriller versah.

Während die Fernsehserie der 1960er-Jahre (unter dem deutschen Titel «Kobra, übernehmen Sie» ausgestrahlt) mit futuristischen technischen Tüfteleien überraschte, triumphieren im Kinofilm von heute die elektronischen und digitalen Gadgets. Mittlerweile ist «Mission: Impossible» zur fünfteiligen Reihe angewachsen. Ein sechster Teil ist derzeit in Entwicklung.