Film-Tipp des Tages: New York für Anfänger

In der britischen Komödie «New York für Anfänger» - basierend auf Toby Youngs Autobiographie «Wie man Freunde verliert und andere vor den Kopf stösst» - spielen Simon Pegg, Jeff Bridges, Kirsten Dunst und Megan Fox die Hauptrollen

Eine Frau und ein Mann schauen sich in einem Lift an. Die Frau hält ein Buch in den Händen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein Fremder in New York: Kirsten Dunst als Alison Olsen, Simon Pegg als Sidney Young. SRF/2008 Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc.

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Sendeplatz

Mittwoch um 23:40 Uhr auf SRF zwei.

Der Brite Sidney Young (Simon Pegg) verdingt sich als popkultureller Überflieger und Klatschreporter bei einem alternativen Londoner Underground-Magazin. Als er in einem Artikel Clayton Harding (Jeff Bridges) veralbert, den mächtigen Herausgeber des konservativen Magazins «Sharp», lädt dieser Young überraschend nach New York ein, um dort für ihn zu arbeiten.

Was für den Briten anfänglich wie die grosse Chance zum Aufstieg klingt, erweist sich bald schon als erbarmungsloser Verdrängungskampf im Haifischbecken der Society-Berichterstattung, bei dem Youngs ungehobelte Art sowie seine Ideale und journalistischen Grundsätze mehr schaden als nützen.

Knallharter Berufsalltag

Dazu kommt, dass sich sein Chef Harding als gelangweilter Egomane entpuppt und sich seine Kollegin, Alison Olsen (Kirsten Dunst), in Sachen Unterstützung auffällig zurückhält. Young bleibt somit nichts anderes übrig, als sich in einem Crash-Kurs im Einschleimen zu üben, um schliesslich von Lawrence Maddox (Danny Huston), dem eitlen Starreporter des Magazins, in die Ränge der High Society New Yorks eingeführt zu werden. Dort soll er sich an die Fersen von Sophie Maes (Megan Fox) heften, einem schwer angesagten It-Girl mit Chihuahua und Kinoambitionen. Young macht sich in der Folge mit grossem Eifer daran, jeden Fettnapf zu treffen, der ihm in der Welt der Schönen und Reichen in den Weg gestellt wird.

Kult-Schauspieler Simon Pegg

Hauptdarsteller Simon Pegg ist ein Phänomen. Ende der 1990er-Jahre kannten ihn nur wenige Eingeweihte als Star der Serie «Spaced». Später landete er zusammen mit Freund und Regisseur Edgar Wright mit der Splatter-Komödie «Shaun of the Dead» sowie dem Buddy-Movie-Satire «Hot Fuzz» zwei Hits an den Kinokassen. Mit Gastrollen in Romeros «Land of the Dead», «Mission Impossible III» und dem «Enterprise»-Remake von 2008 bereitete der Brite den Boden für die Hauptrolle in einem ersten Hollywood-Film.

Klassische Liebeskomödie

«New York für Anfänger» ist eine klassische Liebeskomödie mit leichtem Screwball-Einschlag und Ausflügen in die Satire. In der Verfilmung des autobiographisch gefärbten Berichtes von Toby Young glänzt Simon Pegg denn auch in seiner ureigensten Domäne als popkultureller Freak, der sich die ganze Welt über Comic-Superhelden und seine TV-Lieblingsserien erschliesst. An seiner Seite spielen Darsteller wie Jeff Bridges («The Big Lebowski»), Kirsten Dunst («Spider-Man») oder Megan Fox («Transformers»), die alle drei auf ihre Weise ikonisch gewordene Filme gedreht und so Eingang in den Pop-Kosmos gefunden haben.