Film-Tipp des Tages: «Sieben»

Eine grässliche Mordserie zerrt zwei Polizisten in ein Netz von fanatischen Riten und fordert das Äusserste von ihnen. Nur dank ihres Einfühlungsvermögens kommen sie dem psychopathischen Killer auf die Spur. Doch der Preis dafür ist hoch.

Brad Pitt hält eine Waffe in der Hand und zielt ins Ungewisse. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Brad Pitt als David Mills SRF/Warner Bros.

Anfangs sieht es nach sinnlosen Gräueltaten aus, doch dann entdeckt der alte, ausgebrannte Polizei-Lieutenant William Somerset (Morgan Freeman) Methode hinter dem Wahnsinn. Hier scheut jemand keine Mühe, nach den sieben Todsünden der Menschheit - Masslosigkeit, Habsucht, Trägheit, Hochmut, Wollust, Neid und Zorn - zu bestrafen.

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Sendeplatz

Freitag um 23:15 Uhr auf SRF zwei

Entnervenden Katz-und-Maus-Spiel

Ausgerechnet in diesen anspruchsvollen Fall muss Somerset seinen ehrgeizigen und unerfahrenen Nachfolger Detective David Mills (Brad Pitt) einarbeiten. Der Killer, den sie John Doe nennen, liefert den beiden an den Tatorten Hinweise für seine nächste Tat. Nach einem entnervenden Katz-und-Maus-Spiel gelingt es Somerset und Mills, Doe (Kevin Spacey) zu verhaften, bevor er alle sieben Sünden inszeniert hat. Doch der Triumph währt nicht lange. Mills hübsche Frau Tracy (Gwyneth Paltrow) ist verschwunden, und Doe gibt vor zu wissen, wo sie sich befindet.

Mit «Seven» gelang dem früheren Werbefilm- und Videoclip-Regisseur David Fincher der internationale Durchbruch. «Es ist nicht die Suche nach dem Killer, die 'Seven' auszeichnet, sondern wie Fincher das Rätsel bis zur moralischen Provokation steigert.» («Rolling Stone») Fincher doppelte bald nach mit «The Game» und dem verstörenden «Fight Club», der wiederum Brad Pitt in einer Hauptrolle zeigte und längst zum Kultfilm avanciert ist. Neben ihm spielen in «Seven» Oscarpreisträger Morgan Freeman als sein Mentor, Gwyneth Paltrow als seine Frau und Kevin Spacey als brutaler Serienkiller.